DIY: Zeit für einen Wochenplan

Eigentlich kennt man, oder ich, so einen Wochenplan nur aus der Schule. Im neuen Grundschulsystem, das gar nicht mehr so neu ist, geht es ja darum, dass das Kind mit Hilfe des Wochenplans selber bestimmen soll, wann es welche Aufgabe erledigt. Hauptsache bis zum Abgabetermin sind alle Aufgaben auf dem Plan erledigt. Selbständiges Arbeiten. Ich fand’, dass es an der Zeit war, dass ich mir ebenfalls einen Wochenplan erstelle. Allerdings ohne Termindruck, vielmehr, um das Chaos in meinem Kopf zu ordnen und etwas Transparentes zu haben, das mir hilft aktuelle Projekte im Auge zu behalten und Stück für Stück zu bearbeiten. Immerhin will ich mal wieder viel zu viel gleichzeitig. Also habe ich mich hingesetzt, geplant, skizziert, gegrübelt und mir einen Plan zusammengefuddelt, mit dem ich, denke ich, ganz gut zurecht kommen kann, um die zwei Stunden jeden Tag, in denen der kleine Mann schläft, sinnvoll zu nutzen… Erstmal sucht man sich alles Mögliche zusammen, was man für so ein Bastelprojekt gebrauchen könnte (also durch die Wohnung wandern, schauen, mitnehmen) und legt dann los…

Wie man sieht, habe ich mich Stück für Stück vorgearbeitet. Wie mein Entwurf sah es am Ende nicht aus, man muss ja doch mit dem arbeiten, was man hat, aber das Konzept findet sich wieder und das ist die Hauptsache…

Ich habe also jeden Tag der Woche unter ein Motto gestellt und möchte mich an diesem Tag dann auch in den zwei Stunden nur dem widmen. Ich hoffe dadurch etwas geordneter und entspannter an die Sachen heran zu gehen, denn ich muss mich selber nicht so stressen, da ich ja weiß, dass ich mich an einem anderen Tag voll und ganz der Sache widmen kann. Damit ich die Dinge nicht vergesse, habe ich Klammern befestigt, um die aktuellen Projekte anzupinnen. Dazu kann ich dann immer Material usw. hängen, das ich dafür brauchen kann. Der Becher ist mit Stoff bezogen und ist dafür da, um immer einen Stift parat zu haben, Klebeband für die kleinen Notizen und ein Notizblog, um die Gedanken sofort aufschreiben zu können. Ich hoffe, ich habe nichts vergessen…aber das wird sich im Laufe der Nutzung sicher zeigen…

So und nun mal sehen, ob ich mich an meine eigenen Vorgaben auch halten kann!

22 thoughts on “DIY: Zeit für einen Wochenplan

  1. Wow, dein Wochenplan sieht echt toll aus! Eine sehr schöne Idee und Umsetzung. Ich bin ja auch ein großer Fan von Plänen/Listen/etc., weil es mir dann doch leichter gelingt, den Überblick zu behalten. Vielleicht sollte ich meine Pläne künftig auch so hübsch gestalten, um mehr Motivation daraus zu ziehen… *cherry*

  2. Sieht toll aus dein Plan. Das mit dem Prinzip der Grundschule, hab ich auch von einer Kollegin gehört. Ist das wirklich sinnvoll? Kann ein Kind in der ersten Klasse, ohne jemals Struktur gehabt zu haben, sich wirklich selbst organisieren? Ich kann das irgendwie nicht glauben. Gibts da erfahrungen?

  3. @Kalliope: Und es sieht nett aus, es hängt jetzt bei uns zum Beispiel im Flur 🙂

    @ivi: Also, dazu muss man ja wissen, dass die Klassen gemischt sind. 1. und 2. Klasse zusammen. Die 2. kennen den Plan schon, sind also quasi Experten und können die kleinen unterstützen. Das fördert gleichzeitig den sozialen Umgang und motiviert die Großen, weil sie ja nun die Experten sind und anderen zeigen können, was sie wissen und die Kleinen sind motiviert, weil sie mit den Großen zusammenarbeiten können. Du würdest staunen, wie gut sie damit arbeiten können. Allerdings ist es wie alles im Leben: Nicht jedes System ist für jeden geeignet. Es gibt auch noch genug Kinder, die mit diesem offenen Prinzip nicht klar kommen unt besser mit Frontalunterricht lernen können. Leider ist nicht beides Möglich. Aber bei vielen Kindern bringt das echt was.

    @Fera: Danke Dir!

  4. Das sieht super aus!! So super, dass ich sofort Lust bekomme mir auch etwas ähnliches zu basteln.
    Mal schauen… Wenn, dann werde ich dir davon berichten.
    Viele Grüße
    Julia

  5. Mir gefällt der Wochenplaner sehr gut. Ich bin immer wieder erstaunt, wie kreativ du doch bist. Da könnte ich nicht mithalten.
    Leider geht mir die Fähigkeit basteln zu können, völlig ab. Wie gut, dass ich da ein paar Leute kenne, die das super toll machen. *lach*

  6. @soeren76: Danke Dir, ich gebe mir Mühe 🙂

    @Julia: Das würde mich sehr freuen und ich bin sehr auf deine VErsion gespannt.

    @Mmchen: Basteln…naja, ich hab nicht unbedingt die ruhigste Schneidehand für sowas *gg* Aber man gibt sich Mühe. Manchmal wünschte ich nur sehnlichst, ich hätte einen Farbdrucker, dann würde ich noch ganz andere Sachen machen!

  7. Wow, der ist super geworden. Es ist eine ganz tolle Idee, jeden tag unter ein Motto zu stellen. Denn wie du geschrieben hast. Man kann sich dann guten gewissens und mit Freude dem heutigen Projekt widmen und weiß ja, dass das andere nicht vergessen wird, sondern an einem Tag gewürdigt wird. Und er ist so süß. Hast du die Kronkorken mit den Eulen selbst gebastelt?

  8. Wow, das ist ja wirklich toll geworden. Sowas will ich auch machen. Der Stiftebecher ist toll und ich würde immer zusehen, dass alles nach der Benutzung wieder reingehört. Meine Stifte und Schere haben die Gewohnheit, sich aus dem Staub zu machen, wenn ich mal nicht hinsehe. 😀 *cherry*

  9. @Mina: Naja, die Bierdeckel halt mit Heißklebe festgeklebt und dann die Eulen reingeklebt 🙂 Ob man das selbstgebastelt nennen kann weiß ich nicht *lach*

    @Hotaru: Genau da liegt der Hase begraben, deshalb sind da jetzt auch viiiiiiele Stifte drin!

    @Aiko: Klaro, weil man da immer wieder neu gestalten kann!

    @Ella: *zwinker*

  10. Das ist so eine super Idee. Jetzt brauche ich nur noch eine Menge Magnete, denn ich werd damit meine langweilige weiße Brandschutztür (Wohnungseingangstür) von innen zupflastern. Ich hab ja eh keinen Platz an den Wänden und so sieht es wenigstens hübsch aus. *cherry*
    Und der Schwager von meinem Bruder darf mir Folien besorgen oder gleich schöne Schriften daraus ausschneiden. Hach so viele Ideen und dabei liegt der Umzug noch in der Ferne.

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