Leider, leider scheint es wohl zu jedem Projekt dazu zu gehören, dass ab und an auch mal kritische Stimmen laut werden und in diesem Jahr, nachdem das Projekt 52 - 2009 fast seinen ersten Monat hinter sich gebracht hat, dreht es sich vor allem um die kleine Änderung in Bezug auf die Erlaubnis auf das eigene Archiv zurückgreifen zu dürfen.
Kurz eine Erklärung, was im letzten Jahr anders war: Das Ziel bestand vor allem darin innerhalb einer Woche ein Foto zum vorgegebenen Thema zu machen. Das heißt, das Foto sollte wirklich neu sein. Der Gedanke hinter dem Projekt betraf das Entfachen Eurer Kreativität und war vor allem für die gedacht, die gerne einfach mal wieder etwas mehr mit dem Fotoapparat oder dem Stift machen wollten. So war es natürlich ganz normal, dass man nicht immer in der selben Woche ein Foto geschafft hat, Ideen kommen nicht immer auf Knopfdruck. Deshalb konnte man durch das ganze Jahr hindurch auch immer gerne Themen nachreichen oder, wenn es nun mal nicht anders ging, auch auslassen.
Neu in diesem Jahr ist nun also, dass man auch mal auf das Archiv zurückgreifen darf und ich bin gerne bereit jedem selbst zu überlassen, wie er mit dem Projekt 52 umgeht. Allerdings war mein Gedanke damals, als ich mir überlegte Archive zu zu lassen, nicht unbedingt der, dass das Thema genannt wird, alle sofort in den Ordnern kramen und schwupp, erledigt. Nein, mein Wunsch wäre es dennoch, dass man sich erst einmal ein paar Tage Zeit nimmt und schaut, ob er nicht doch noch etwas Neues hinbekommt, denn sonst geht der Gedanke, wieder mehr im Jahr kreativ zu sein, doch irgendwie flöten, oder?
Positiv ist mir allerdings aufgefallen in der Diskussion bei Hazamel hier, dass viele das Projekt genau als solches nutzen und das freut mich. In den Kommentaren machen einige deutlich, dass sie das Projekt nutzen, um im Jetzt und Heute kreativ zu sein. Da ich nur all zu gut weiß, wie schwer es manchmal ist von jetzt auf gleich vor Kreativität überzulaufen, habe ich diese Archiverlaubnis mit in das Projekt aufgenommen und jeder, der das Projekt gerne so nutzen möchte wie ich - als Anlass regelmäßig ein bisschen kreativ sein - wird genauso wie ich versuchen auf den regelmäßigen Griff ins Archiv zu verzichten und für die, die lieber auf das Archiv zurückgreifen ein genauso offenes Ohr und Auge haben. Ein altes Foto kann manchmal ganz wunderbare Geschichten erzählen. Ein schönes Beispiel ist für mich das Foto bei mo. Sicher, es ist nicht aus diesem Jahr und schon gar nicht aus diesem Monat, aber ich kann mir gut vorstellen, was für eine schöne Atmosphäre dort geherrscht haben muss…ich meine hey, Toskana, wie geil ist das denn? Und so haben wir in dieser Woche schon so viele unterschiedliche Kirchen gesehen.
Ich möchte noch einmal betonen, dass die Teilnehmer, die sich von den Archivbildern leicht ver….äppelt fühlen vielleicht mal ein bisschen gelassener an die Sache herangehen sollten. Für mich ist es ein befriedigendes Gefühl, wenn ich weiß, welche Arbeit hinter meinem Foto steckt. Wie Hazamel so schön sagte:
Wie schon erwähnt, ärgert es mich wenn ich dann über solche Beiträge stolpere und selber bei Temperaturen um die Gefrierpunkt mit den Fingern am Auslöser festfriere für ein passendes Motiv zum Wochenthema.
Ich weiß, was dahinter steckt und bin vielleicht stolz darauf, dass ich vor die Tür in die Kälte gegangen bin. Warum darüber nachdenken, wie andere mit dem Projekt umgehen? Letztendlich ist es wichtig, dass man schaut, was man selber am Besten daraus machen kann, oder nicht
Und ein kleiner Rundgang durch die vielen Fotos kann einem schon den einen oder anderen interessanten Eindruck vermitteln…














Also ich finds ziemlich albern jemandem die Kreativität abzusprechen nur weil er Fotos verwendet, die er zu einem anderen Zeitpunkt geschossen hat.
Jeder ist anders kreativ. Ich kann nicht auf Zuruf kreativ sein und mit einem Thema im Kopf losrennen. Dann werden meine Bilder nämlich nichts. Das wäre genauso als wenn man zu einem Maler ginge und sagt “Mal mir ne Blume und mach dass es ein Meisterwerk wird”.
Wenn ich Fotos von etwas mache, dann fotografiere ich das was mir gefällt und wenn es irgendwann auch mal zu einem Thema passt, dann steuere ich es auch gerne bei. Wo ist das Problem, wenn es doch mein Bild ist und nicht ein Fremdes? Es ist doch nicht schlechter dadurch.
Ich denke auch einige sollten wirklich ein bisschen gelassener reagieren und es vielleicht auch einfach mal als Inspiration sehen. Übrigens, für mein Kirchenbild habe ich mir auch kalte Finger geholt
erstmal fühl ich mir fast schon geschmeichelt, persönlich genannt zu werden.
ich frage mich bei all der diskussion auch, warum das “ins archiv greifen” nicht kreativ sein sollte. also zumindest bei mir beduetet dass, dass ich mein riesen archiv von einigen 100 gb suchen muss. das bedeutet auch, dass ich mich mit einigen fotos beschäftigen muss, und es bedeutet auch, dass ich dann wieder neues daraus machen kann. meist sachen, die mir im moment des “schiessens” nie eingefallen wären.
hunderte von künstler kramen ale werke heraus und verändern sie. tw sind am ende ganz andere werke entstanden, tw. wurden sie nur verändert und vervollständigt.
ich bin gerade in den letzten zügen meines studiums, dass ist anstrengend und zeitraubend… aber ich bin glücklich, um die möglichkeit jede woche meinen kopf um etwas anderes herumkreisen zu lassen. ich würde mich eingeschränkt fühlen, müsste ich jede woche auf zwang neu fotografieren, aber ich find es toll, dass ich jede woche, die möglichkeit habe, das zu tun. und hey 3 von 4 mal hat es bei mir überraschenderweise geklappt. das ist eine viel bessere quote als erwartet. und finde ich es schön, zu sehen, was andere daraus machen.
und ich möchte ncht bewerten, ob das herauskramen von uhren und ein neues foto kreativer ist, als ein altes foto, das sich mit dem thema zeit beschäftigt oder wie bei so vielen, wirklich gelungene collagen.
vllt. sollte man die archivkramer ermuntern ihre alten fotos neu zu entdecken und erneut kreativ damit umzugehen. macht was aus dem alten material. entdeckt es neu, gestaltet es neu. findet neue ausschnitte. bringt dinge zusammen, die zusammen nie entstanden wären. komponiert mit euren archiv neue melodien und werke.
ich liebe die diashow, die giulie anfertigt und freue mich, wenn auf dem foto die adresse steht, sodass ich nicht bei sari suchen muss(obowhl stöbern da auch spassig ist, nur leider so zeitraubend). und lese mir hier und da auch gern die story dazu durch. egal wie das foto entstanden ist (neu oder archiv) bisher haben mich viele inspiriert, zu neuen fotos und auch zu fotos die vllt. nie in der reihe hier eingang finden, aber die wieder mein archiv erweitern und für neue gelegenheiten schlummern.
im endeffekt ist dieses projekt für mich dazu da MEINE kreativität zu fördern und nicht zu wetteifern, welche ist das schönste.
und sari, ich danke dir. ich habe deine seite wirklich nur ganz zufällig gefunden und allein dieses projekt hat mir schon soviel gebracht.
Ich finde das ein bisschen lächerlich. Mir ist egal welche Bilder die Leute benutzen und wie sie das machen. Es geht mir um die eigene Kreativität und ich finde jeder soll es machen wie er will! Und AUS!
Ich habe den Beitrag gestern auch gelesen und auch mal das dazu geschrieben
http://www.hombertho.de/2009/0.....chenbilanz
Ich bin erst seit diesem Jahr dabei aber Ich denke auch, dass hier jedem seinen Freiraum für Kreativität gegeben werden soll. Dabei sein ist doch alles ;-)
Ist doch kein Unterschied ob das Bild aktuell oder schon älter ist. Hauptsache man hat es selber gemacht und es passt zum Thema.
Zudem dürfte es für viele im Winter auch nicht ganz einfach sein, bei Tageslicht auf Fotosafari zu gehen. Ich sehe die Sonne z.B. nur aus dem Bürofenster. Am Morgen oder am Abend nach Feierabend ist es meistens schon wieder dunkel.
mich stört’s nicht, wenn Leute ins Archiv greifen - ich habe sehr, sehr schöne Archivbilder gesehen. Für mich selber habe ich entschieden, daß ich lieber bei einem Thema nicht mitmache, wenn ich kein passendes Motiv entdecke als im Fundus zu wühlen. Ich hab einfach mehr Spaß dran, auf Entdeckungsreise zu gehen, aber ich finde, das soll dann jeder halten, wie er will, wenn die Option “Archiv” zur Verfügung steht.
Aloha
Da möchte ich Heike recht geben, denn lächerlich empfinde ich hier auch als die richtige Wortwahl.
Letztendlich haben wohl einige vergessen, dass es sich nicht um einen Wettbewerb handelt, sondern um die ganz eigene Herausforderung/Umsetzung. Für mich persönlich ist es z.B. genauso schön, raus zu gehen und ein aktuelles Foto zu machen, wie auch in meinen Archiven zu kramen und bei einem schönen Fotofund in Erinnerungen zu schwelgen.
Ein gutes Foto ist auch im Archiv nicht von allein entstanden - wenn ich mir die feinen Fotos also anschaue, ist es mir im Prinzip wurscht, ob derjenige sich dafür gestern die Finger abgefroren, oder sich vor zwei Jahren auf Kreta beim still stehen 20 Mückenstiche eingefangen hat; das Foto und der Gedanke dahinter zählen.
Tanya, erinnernd, dass dies kein Wettbewerb, sondern eine persönliche Präsentation ist.
Ich schließe mich den Vorrednern im Allgemeinen an: Archive zu nutzen ist nicht schlimm - solange es die eigenen Bilder sind! Anders wäre es jetzt, wenn jemand sich bei Flickr vergreifen würde, CC-lizenzierte Fotos suchen würde zum Thema und diese quasi “neu veröffentlichen” würde… Das wäre ganz sicherlich nicht im Sinne aller.
Aber solange es die eigenen Bilder sind, ist es doch egal, ob das Foto gestern, letzte Woche, letzten Monat oder vor 10 Jahren geschossen wurde, finde ich.
Häufig ist es doch so, dass man irgendwann mal einen genialen Schuss vor die Linse bekam, den man dann auch nutzte und heute passt er prima zum Thema. Vielleicht würden uns viele wirklich nette und gute Fotos verloren gehen, wenn wir nur Fotos der vergangenen 7 Tage zulassen würden!
Viele Motive leben eben auch von Licht-Stimmungen etc. und wie soll ich im Winter, bei trübem Himmel z.B. einen schönen Sonnenuntergang zaubern?
Man soll nicht alles überregulieren - obwohl das ja wieder mal typisch Deutsch wäre.
Weil: Dann könnten wir fürs nächste Jahr auch ein Bewerbungsformular und ein Auswahlverfahren starten, um die Teilnehmer auszuwählen, die überhaupt teilnehmen dürfen!
Danke für die offenen Worte.
Ich bin auch der Meinung, der richtige Werte des Projektes liegt darin, wirklich zu versuchen innerhalb einer Woche ein Bild zum Thema zu bekommen.
Ich für mich bin auch die ganze Woche viel unterwegs und suche nach Motiven und das ist ja auch das Spannende. Man geht mit offenen Augen durch das Leben, immer im Hinterkopf, das Thema der Woche.
Ich würde nur im Notfall auf das Archv zurück greifen.
Ich denke es kann wirklich nicht der sinn des Projektes sein, Sonntag Abend 5 Minuten nach bekanntewerden des Themas schon eine Bild bereit stehen zu haben. Wir haben doch eine Woche Zeit und ich denke die Macher (nachmals DANKE für die viele Arbeit) nehmen sich auch die Zeit und erstellen eine Slideshow und da gehört es sich auch von den Teilnehmern sich ein paar gedanken zu machen.
Irgendwie basiert das ganze langsam nur auf Missverständnissen…
Es geht in Hazamels Beitrag nicht darum, Archivgriffe grundsätzlich zu verurteilen, sondern darum, das man nicht unbedingt versteht, warum das die erste Tat ist, sobald am Sonntag das Thema verkündet wurde.
Schließlich kann man sich auch zwei oder drei Tage erstmal Gedanken machen und versuchen ein neues Foto zu machen und dann - wenns nicht klappt, warum auch immer - immer noch Archivbilder posten.
Ich fühl mich auch immer komisch, wenn ich Sonntag das Thema entdeck und schon die ersten Beiträge verfasst haben..
ich behalte meine “arbeitsweise” vom letzten jahr bei. da gab es nur ein foto aus dem archiv, alle anderen wurden extra fürs projekt gemacht. das hat zwar dazu geführt, dass immer noch drei fotos fehlen, aber die werden eben zum passenden zeitpunkt nachgereicht.
wenn jemand öfter mal ins archiv greifen will, dann soll er das einfach machen. mich stört das nicht, auch wenn es für mich persönlich nicht in frage kommt. was zählt, ist das ergebnis und ob jemand selbst damit zufrieden ist.
and by the way … auch ich war heute ein paar minuten draußen in der kälte, damit ich endlich das foto für woche 39 des letzten jahres nachliefern kann ;-)
[...] trotz aufkeimender Kritik nehme ich für dieses Thema ein Bild aus dem Archiv Erstens bin ich immer noch krank (echt [...]
Ich finde es an sich auch nicht gut, auf das eigene Archiv zurückzugreifen. Klar, hier und da mal, wenn es sich anbietet und man schon ein so tolles Foto hat, das man zeigen möchte, dann gerne.
Aber ansonsten halte ich es auch so, dass ich mir etwas zum Thema überlege, und dann ein neues Foto schieße. So war es bspw. beim Thema “Leblos” bei mir so, dass ich im Auto nach Hause saß und auf einmal neben der Landstraße diese beiden Bäume mit dem Kreuz sah. ( http://fairbloggt.de/2009/01/24/p52-03-leblos/ ) Dann bin ich erstmal heim, die Kamera geholt und wieder dort hingefahren und das Foto gemacht, es danach bearbeitet und war stolz auf mich. Und genau so sehe ich den Sinn vom Projekt 52.
Das gibt Anspurn, die Augen offen zu halten, endlich wieder mehr zu fotografieren. Ich habe mir als Ziel gesetzt wirklich 52 Fotos am Jahresende zu haben und, soweit das möglich ist, auch innerhalb der jeweils aktuellen Woche, das Foto zum jeweiligen Thema zu posten.
Wenn es Leute gibt, die 30 Fotos aus dem Archiv holen, dann haben sie den Sinn verfehlt. Bzw. gibt es da keinen Sinn.
Wie die ersten redner finde ich das ganze lächerlich. Wie schon gesagt ist es KEIN Wettbewerb und jeder kann selber entscheiden was er macht. Wenn einer nun lieber Archiv Bilder raussuchen mag soll er es tun, es würde hier KEINEN Auffallen wenn man 1. erst am Samstag das Bild reinsetzt und 2. aufpasst das das Wetter Stimmt. Wobei, WER weiß ob man nicht im Winter im Urlaub war… während es hier kalt war?
Ich rate also allen die das Archiv nutzen, einfach Zeit lassen
So kann das KEINER mehr unterscheiden. *nicknick*
Ich sehe das Problem überhaupt nicht.
Die Kritiker meinen, der Sinn des Projektes sei es für sie, sich selbst vor die Aufgabe zu stellen, innerhalb einer Woche ein Bild zu knipsen. Ja daran behindert sie doch keiner.
Wenn es wirklich nur darum geht, dass jeder für sich kreativ ist, dann ist es doch völlig egal was der andere macht.
Ich bin für mich kreativ und nehme, wenn es passt weiterhin meine Archivbilder, egal ob ich sie nun 5 Minuten und 5 Monate nach dem Bekanntwerden des Themas veröffentliche.
Meist habe ich sogar beim Lesen des Themas 1-2 Bilder im Kopf die passen könnten und dann schaue ich und wäge ab. Und wenns Bild passt? So what?
In der Grundschule sagte mein Lehrer immer “Jeder guckt bitte auf seinen eigenen Zettel. Was der Nachbar macht hat euch nicht zu interessieren”
Mir ist egal, wie andere mit dem Projekt umgehen. Ich für meinen Teil mache immer neue Fotos. Und wenn mir mal was nicht einfällt, dann kommt es halt später oder ich lasse das Thema aus. Aber was andere machen ist mir egal. Ich mache es ja, weil ich die Idee gut finde und es mir Spaß macht. *freu*
Interessant, dass es immer und überall Leute geben muss, die einem Ihre Art zu leben aufdrängen wollen.
Wie schon oft genug festgestellt, hat jeder seine Weise mit Themen umzugehen.
Den Rest spar ich mir mal
ich möchte mich nicht aufregen. Das Projekt ist super um sich mit der Fotografie auseinanderzusetzen. Und wenn man nicht irgendwas dahergeknipstes nehmen möchte, sondern ein richtig gutes Bild im Petto hat, warum nicht?
Generell denke ich auch, jedem sollte es schon selbst überlassen sein, wie er das Projekt 52 handhabt und welche Bilder er/sie präsentiert, ob dies nun ältere Bilder sind, oder neu gemachte. Ich für meinen Teil habe viele Bilder, die zwar schon älter sind,evtl. aber genau zu einem Thema passen und eben für mich ganz besonders schön geworden sind, so das ich mir selber sage: ” Ok das Bild ist toll und ob ein neu gemachtes den damals gewonnenen Eindruck überbieten kann?” Ich sehe da nichts schlimmes dran. Hinzu kommt, dass ich einige Themen lieber via GIMP oder Photoshop umsetze, weil ich gerade eine passende zündende Idee habe und das kann eben auch direkt nach Bekanntgabe des Themas passieren und, sorry, da interessiert es mich ehrlich gesagt einen Kehricht, ob sich jemand daran stört, dass Beiträge schon so schnell veröffentlicht werden, dass ist ganz alleine meine Sache *nicknick* . Für mich bedeutet dieses Projekt “Kreativität” nach eigenem Ermessen, so wie ich für mich das Thema “Zeit” mit einem Beitrag über meinen Lieblingsmaler umgesetzt habe, wo sich ja auch schon drüber beschwert wurde.
Ich sag nur, eigener Stil, eigener Kopf und eigene Umsetzung von Ideen, egal wer motzt *nicknick*
@Mia: Danke, genau so war es gemeint
@Latitia:
Ja, schlimme Sache, dass es Menschen gibt, die eine eigene Meinung haben und diese Meinung dann noch kundtun.
Wie Mia das schon so schön aus gedrückt hat, für mich (Achtung, es folgt eigene Meinung, der sich keiner anschließen braucht!) ist es eben weniger kreativ, wenn man nach Bekanntgeben des Themas nach wenigen Minuten ein Archivbild online stellt.
Für mich (Achtung, schon wieder eigene Meinung!) sind davon eben Sachen wie künstlerisch einmalige Ansichten (Sowas wie tolle perspektiven, Licht- und Schattenspiel usw), kreative Sch…wochen wo einem per se nichts vor die Flinte laufen will und man irgendwann gefrustet was nimmt was man schon hat oder eben vorhandenes nochmal aufarbeitet, verschönt usw.
Aber wie gesagt, alles eigene Meinung…
Zum Thema “Is ja alles kein Wettbewerb”… Öhm ja…. Alles was ich dazu sagen würde wäre Spekulation, aber sind wir doch mal ehrlich: Is schon ein Reiz dabei möglichst weit vorne zu stehen
Für mich (und schon wieder ist es eigene Meinung) ist es eben ein bisschen seltsam wenn sich jemand auf das Projekt freut, weil er jetzt Archivbilder verwenden darf. Ich möchte keinem den Spaß abspänstig machen, aber das hinterlässt bei mir den Nachgeschmack dass derjenige jetzt überspitzt nur mit alten Bildern rumschmeisst.
An den Kommentaren hier und bei mir merkt man aber, dass das ganze die Teilnehmer- und Beobachterschar doch stärker spaltet als ich dachte.
Pluralismus ist eben doch was schönes…. *evil*
Ich musste noch nicht mal das Archiv durchsuchen, sondern bei Kirche gab es für mich nur die eine Kirche, die ich auch für das Projekt verwendet habe. Da ich Fotos davon schon letztes Jahr geschossen habe, warum sollte ich die gleichen Fotos diese Woche wiederholen?
Sicher wird es auch Themen geben, bei den ich mit erst was einfallen lassen muss, aber wenn die Aufnahme quasi vorliegt, warum sollte ich die nicht benutzen?
Dann steuere ich mal etwas Polemik bei:
1. Alte Fotos zu verwenden ist nicht kreativ, weil….? Weil man damals nicht kreativ war, als man das Foto schoss? Weil nur aktuelle Fotos kreativ sind? Hey, Rubens, hey, Picasso, hey Annie Leibovitz - eure Werke sind Sch…. , uralt und deswegen nicht kreativ! Bitte Ausstellungen dieser Macher meiden!
2. Nur wer sich lange, nach Bekanntgabe des Themas, Gedanken macht ist kreativ? Also… je länger der Gedankenprozess, desto kreativer? Also… die Zeit und nicht der Inhalt zählt? Sieht man ja oft an der Politik wie super die Ergebnisse nach langem Brüten sind!
3. Keine Reglementierungen? Also… DAS geht nicht! Da müssen wir doch ganz schnell welche schaffen!
@TominMuc: Ich stimme dir voll und ganz zu!
Und nun lassen wir das diskutieren besser, denn sonst wird vielleicht die Kreativität der Kritiker gestört! (lol)
Ich verstehe, ehrlich gesagt, die ganze Aufregung nicht. Es ist ein Projekt, an dem Menschen teilnehmen, die ein Hobby teilen: das Fotografieren. Wann man es macht, ist mir persönlich egal. Jeder möge es handhaben, wie es mag. Leben und leben lassen.
Ich selbst habe mich dieses Jahr angeschlossen, weil ich erstens so mehr Motivation habe, die Kamera wieder öfters in die Hand zu nehmen, zweitens, weil ich gerne die Bilder von anderen anschaue. Und da bewerte ich für mich eben die thematischen Umsetzungen und nicht den Zeitpunkt, wann ein Foto entstanden ist. Kreativität entsteht nun mal nicht auf Befehl. Und wenn jemandem zu einem Thema bereits vor Jahren ein gutes Motiv, eine überzeugende Umsetzung eingefallen ist, soll es mir recht sein, ich freue mich auf jedes gute Foto. :-)
@Tominmuc kann dir auch nur beipflichten
@hazamel super, dass du eine eigene Meinung hast und super, dass du sie vertrittst; das meine ich ganz ernst. Was ich allerdings nicht haben kann, wenn du deine Meinung zur einzigen Wahrheit machst. Und so kommt das hier rüber. Du wertest andere Arbeiten ab und das steht dir nicht zu.
Was den Wettbewerbsgedanken angeht: Wenn jemand meint einen Wettbewerb draus machen zu müssen, dann ist die Sache irgendwie verfehlt. Mit den Hintergrund kann ich deine Meinung aber verstehen und nur den Kopf schütteln. Das ist affig
hach, das ist ein schwieriges thema. ich muß gestehen, das ich in diesem jahr noch nicht wirklich im projekt angekommen bin. die teilnehmerzahl erschlägt mich und ich habe [noch] kaum lust stöbern zu gehen.
zwei meiner bilder waren bis jetzt aus meinem archiv. es passte einfach sehr gut. aber ich sehe es nicht so eng, im letzten jahr hatte ich auch ein paar archivbilder. aber ich kann die diskussion und einige gedanken dahinter trotzdem gut verstehen. einige mögen das projekt dann vll. nur als potenzielle besucherzählerhochdreher nutzen. und das wäre dann wirklich sehr schade und hätte den sinn des projektes total verfehlt.
im letzten jahr gab es am anfang auch viele diskussionen, aber das legt sich. irgenwann trennt sich die spreu vom weizen :-)
@hazamel
hmm, in wie weit meinst du, das man bei dem projekt weit vorne stehen kann?
ich habe im letzten jahr nur vier bilder ausgelassen und vll. zwei oder drei aus dem archiv genommen, bringt mich das nun auf platz vier, fünf, oder sechs?
diese sichtweise finde ich doch sehr merkwürdig!
und noch ein gedanke zu den bösen archivbildern. auch diese wurden mal mit viel liebe und einem gedanken im kopf fotografiert. ich finde es ziemlich ermessen! diesen fotos eine kreative entstehungsgeschichte abzusprechen…
Manche treibt eben ein gewisser Regulierungswahn, ist mein Eindruck. Ich persönlich habe bisher in den ganzen Wochen kein einziges Foto aus meinem Archiv genommen, aber dennoch habe ich überhaupt nichts dagegen, wenn dies andere tun.
Genauso könnte man auf eine Regel pochen, dass die Bilder alle im Rohzustand, ohne digitale Nachbearbeitung eingestellt werden dürften… was ja auch nicht ist, oder habe ich was verpasst?
Ok, gut, ich danke für Eure Meinungen. Die Mehrzahl von Euch scheint ja kein Problem mit den Archivbildern zu haben, gut zu wissen. Ich wollte vor allem sehen, wie die Gesamtmeinung dazu ausfällt. Dann bleibt alles, wie es ist
Naja, mal ein anderer Gedanke:
Wer nicht innerhalb der ersten 40-50 Einträge steht, bekommt so gut wie keine Besucher mehr zu seinem Projekt52 Thema.
Man geht einfach unter in der großen Masse und die “aktiven” Leser/Schreiber haben bis Dienstag schon alles durch…
@sari: Gern geschehen… Im Grunde sehe ich das wie du und hatte deinen Ansatz auch so verstanden. Vielleicht sind mir meine spitzen Finger etwas in die Quere gekommen, dass sich manch einer gleich in seiner Ehre verletzt fühlt
[...] wollte eigentlich nicht, muss nun aber doch Stellung zu diesem Post beziehen, ich finde es ebenfalls nicht schlimm wenn Leute auf ihr Archiv zurückgreifen, man [...]
@karsten: ich halte dagegen, dass ich immer von “hinten” durchklicke. finde ich sinnvoll, dadurch hab ich immer die neuesten gesehen. und ich würde mal denken, dass ich da nich die einzige bin.
schön wäre es zum beispiel wenn es von jedem foto ein kleines vorschaubild in 100×100 px gäbe, denke aber das es sehr viel arbeit ist :/
Wenn die Bilder auf flickr gehostet werden und dort in der Gruppe sind, hat man ja auch schon eine recht nette Übersicht. Man kann die Bilder ja über flickr direkt in den Blog einbauen, zumindest bei den meisten (?) Blogs.
Dann möchte ich mich jetzt doch auch noch mal kurz zu Wort melden - denn auch mich stört es nicht, wenn Archivbilder für dieses Projekt genommen werden. Jeder macht sich Gedanken dazu, ganz egal, ob er das Bild am Mo oder am Sa (so wie ich *gg*) postet. Man hat doch das Foto selber gemacht und wählt das Bild für das Projekt nicht wahllos aus, sondern denkt sich was dabei. Wenn ich einfach wahllos Bilder zeigen wollen würde, könnte ich das ja auch einfach so machen - ich kann die ganze Aufregung jetzt eigentlich nicht wirklich verstehen…
Trotzdem euch allen ein schönes Wochenende,
Kerstin
Für mich ist es doch wichtig, dass ich mir zum Thema Gedanken mache und beim Thema leblos, da habe ich mir eine ganze Weile, weil berufstechnisch viel Kontakt zu leblosen Menschen bei mir bestand, also da hab ich ne ganze Woche dran geknabbert und das ist für mich der tiefere Sinn des Projektes 52.
Gut und eine Woche gibts ein Thema das mir nicht so unter die Haut geht,es geht leicht von der Hand, fertig, keine tieferen gedanken dazu, alles wie im richtigen Leben.
LG Sabine
[...] sollte man sagen das man das Archiv benutzen kann, nach diesem Arikel. Allerdings hat dies wirklich den nachteil das mich nicht jetzt und sofort kreativ ist. Was ja [...]
[...] meine Galerie kennt, weiß wohl, dass das Bild schon älter ist. Ich hab’s gewagt, trotz der hitzigen Diskussion im Moment. *g* Unistress, kein Bock auf tote Finger und überhaupt … noch ein anderes Thema, [...]
Hübsche Idee
Ich sag mal nur : Wem der Schuh passt, der wird Ihn sich auch anziehen. In sofern sind so einige Kommentare wohl auch zu bewerten.
Dieses Projekt eröffnet die Möglichkeit den Popo aus dem Sessel zu erheben und tolle Fotos zu und über Themen zu machen über die der/die eine/r oder andere/r noch nicht einmal nachgedacht hat. Folge: Die individuelle Kreativität bekommt u.U. einen echten Fullpull. So schlimm ? Nee…
Wenn jemand nun mal ein Super passendes Foto hat, dann ja .. vermutlich hat der/diejenige den Fullpull schon damals erhalten und durchlebt ihn gerade ein zweites Mal.
Sowas nennt man dann DejaVu
Wenngleich .. der echte FullPull beim Fotografieren ist mir persönlich lieber.
Just my 2 cents ..
LG
Voss
Leben und Leben lassen!
Man macht sich halt gern Probleme, wenn man keine hat…
Liebe Grüße
Sandy, die sich gerade überlegt, aus diesem Projekt zu verabschieden, aufgrund Diskussionen, die man sich sparen könnte.
Sandy, warum machst Du nicht einfach Dein Ding weiter und fertig? Du machst Dir ja selbst ein Problem wo keins ist.
Ich mach hier mal copy und paste mit dem kommentar den ich grad bei Hazamel getippt habe :-)
” 30.
Nun ich kann die Kritik ein Stück nachvollziehen, und ich habe auch bei den ersten 2 Bilder aufs Archiv zugegeriffen, was daran lag das meine Stadt 300 Kilometer vom jetzigen Wohnort entfernt liegt und die Tour mal eben nicht zu machen,beim Thema Zeit gabs eines aus 09/2008 weil es einfach gut zum Thema passte und ich klar keine Uhr knipsen wollte :-) nun Leblos enstand zufällig einen Tag vor der Themenbekanntgabe *ist das auch nur Archiv* und das Kirchen Thema hat 3 Bilder eines am Tag geschossen und 2 andere weil ich mehr als eine zeigen wollte.
Klar kann ich verstehen das reine Archiv Bilder nicht der wahre Jacob sind,und das ist auch net meine Idee gewesen an dem Projekt teilzunehmen.
Ich mache mit weil ich gerne etwas fotografieren möchte und die Themen gern aufgreifen mag, und wenn ich diese auch mal mit einem Archivbild kombiniere finde ich es ok.
ich kann auch nichts schlimmes finden wenn mann mal ein Archivfoto nimmt, wenn das P52 aber nur daraus besteht dann kann ich die Kritik verstehen, und doch können es tolle Bilder sein die man, als man sie gemacht eben nicht unter dem Gesichtspunkt gemacht hat, die aber wundervoll ins Thema passen.
Vielleicht sollte man sich eher an den Bildern erfreuen,und wenn wir ehrlich sind, wenn keiner sagt das es aus dem Archiv ist dann merkt es auch keiner.Aber letzlich sind wir dann eben ehrlich, was ich besser finde als es zu verschweigen :-)
In diesem Sinne weiterhin viel Spaß am P52
Thema Kirche - christliche Tugend - Toleranz …
Ich muss gestehen, dass auch ich mich über die Diskussion, ob und wie Archivbilder gezeigt werden dürfen/sollen ein wenig geärgert habe und bislang meinen Kirchen-Beitrag noch nicht gebloggt habe. Ich wollte - im August fotografierte - von Jugendlichen selbstgestaltete persönliche Kreuze zeigen, die Arbeit der Kirche in unserem Ort darstellen und bin der Meinung, dass ich es mir mit dem Griff auf die Festplatte nicht einfach gemacht hätte …
Wahrscheinlich werde ich nun einen Beitrag über Toleranz bloggen …
“Dreierlei ist wichtig im Leben: Erstens: Toleranz. Zweitens: Toleranz. Und drittens: Toleranz.”
Henry James
Ich weiß nicht, ob die “Schnellblogger” mit ihrem Griff ins Archiv unbedingt darauf aus sind, in der Liste der gebloggten Beiträge ganz weit vorne zu stehen …
Ich persönlich klicke nicht unbedingt auf die ersten Beiträge …
Und nun isses gut :-)…
Liebe Grüße, Anette
Was soll diese Kritik? Ich habe nicht ansatzweise die Zeit, jede Woche mit der Kamera rauszugehen und das Wochenthema zu fotografieren. Dem Projekt würde ich somit nicht folgen.
Verstehe hier gar nicht die Aufruhe , kann das nicht jeder so machen, wie er will ?
Solange man sich damit beschäftigt , ist doch alles gut. Mal abgesehen davon, dass das Projekt ja nicht zwingend ist, man kann ja auch aussteigen, wenn es einem nicht passt.
So ‘ne dämliche Diskussion
Für das Thema Kirchen habe ich auch in meinem Fotoarchiv gewühlt, da ich letztes Jahr in Spanien war, und da ganz nette Bilder gemacht habe. Wo ist das Problem ? Immerhin setze ich mich doch trotzdem mit dem Thema auseinander, ich krame nach einem guten Bild, bearbeite das noch anständig.
@Tarambora:
Nein, ich mach mir kein Problem damit - wenn dann löse ich mich davon *nicknick*
Ich finds halt einfach schade, weil das Projekt so einen faden Beigeschmack bekommt/bekommen hat.
Und wie muss es Sari da erst gehen, die sich unwahrscheinliche Mühe gibt und sich dann auch noch mit den “Meckereien” rumschlagen darf/muss.
Liebe Grüße
Oups, jetzt hab ich auch mal die Comments zu dem “problem” gelesen - also da muss ich mich anschliessen, ist für mich auch so nicht nachvollziehbar. Auch wenn ich vorläufig für solche Projekte gar keine Zeit habe, weil ich zu viel unterwegs bin…
Vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass man EXIF-Daten ohnehin fälschen kann
ich berichtete hier in meinem alten Blog darüber
Wem es Spass macht, ist ja schön, ein aktuelles Foto *love* und wer ein schönes oder passendes vor längerer Zeit gemacht hat ist doch auch o.k.
http://audiovisuell.myblog.de/.....EXIF-Daten
Und nur weil einer sich die Mühe macht, täglich zu fotografieren, kann er durch seinen eigenen Anspruch an sich Selbst doch nicht die Anderen zwingen, es ihm gleich zu tun *kopfschuettel* - ist ja super, wer so hohe Ansprüche an sich Selbst stellt - aber die Menschen sind unterschiedlich …
Wenn man natürlich an einem Projekt teilnimmt, wo GANZ KLARE Vorgaben sind, muss man wissen, worauf man sich einlässt. Ich kenne hier die Regeln nicht genau, aber ich lese, was man hier schreibt, dazu meine Gedanken
Auf der anderen Seite: nicht jede/r ist ein Student. Kreativität hin oder her - ohne Archiv könnte ich nicht teilnehmen.
Aber du kannst freilich durch die Themenwahl dafür sorgen, dass man tatsächlich los muss oder zumindest zu einem bestehenden Bild eine passende Geschichte erfindet - was wiederum kreativ ist…
So long.
Btw: mir scheint, dein Server hat Sommerzeit ;-)
Ich kann den ganzen Stress auch nicht verstehen. Man ist nicht immer gleich kreativ. Mal fällt einem spontan was ein und mal eben nicht. Wenn ich das neue Thema denke, schwirren mir erstmal ein paar Gedanken durch den Kopf. Und manchmal erinner ich mich an eine Situation in der Vergangenheit, in der auch das ein oder andere Foto entstanden ist, die perfekt zum Thema passt. Und dann noch zu versuchen etwas besseres oder gleichwertiges zu fotografieren, finde ich unrealistisch. Meine Vorstellung ist dann einfach zu präzise und lässt sich nicht mehr umstimmen. *kopfschuettel*
Aber generell versuche ich auch immer neue Bilder zu knipsen. Zumal ich auch kein wirklich großes Archiv habe…
[...] Fortgang etwas hinterherhinke weiß ich und tut mir ja auch leid. Ein Thema, dass bei Mondgras bereits teils heftige Kritik im allgemeinen hervorbrachte. Dafür ist das Bild “neu” und nicht aus einem meiner [...]