Eigentlich kennt man, oder ich, so einen Wochenplan nur aus der Schule. Im neuen Grundschulsystem, das gar nicht mehr so neu ist, geht es ja darum, dass das Kind mit Hilfe des Wochenplans selber bestimmen soll, wann es welche Aufgabe erledigt. Hauptsache bis zum Abgabetermin sind alle Aufgaben auf dem Plan erledigt. Selbständiges Arbeiten. Ich fand’, dass es an der Zeit war, dass ich mir ebenfalls einen Wochenplan erstelle. Allerdings ohne Termindruck, vielmehr, um das Chaos in meinem Kopf zu ordnen und etwas Transparentes zu haben, das mir hilft aktuelle Projekte im Auge zu behalten und Stück für Stück zu bearbeiten. Immerhin will ich mal wieder viel zu viel gleichzeitig. Also habe ich mich hingesetzt, geplant, skizziert, gegrübelt und mir einen Plan zusammengefuddelt, mit dem ich, denke ich, ganz gut zurecht kommen kann, um die zwei Stunden jeden Tag, in denen der kleine Mann schläft, sinnvoll zu nutzen… Erstmal sucht man sich alles Mögliche zusammen, was man für so ein Bastelprojekt gebrauchen könnte (also durch die Wohnung wandern, schauen, mitnehmen) und legt dann los…

Wie man sieht, habe ich mich Stück für Stück vorgearbeitet. Wie mein Entwurf sah es am Ende nicht aus, man muss ja doch mit dem arbeiten, was man hat, aber das Konzept findet sich wieder und das ist die Hauptsache…

Ich habe also jeden Tag der Woche unter ein Motto gestellt und möchte mich an diesem Tag dann auch in den zwei Stunden nur dem widmen. Ich hoffe dadurch etwas geordneter und entspannter an die Sachen heran zu gehen, denn ich muss mich selber nicht so stressen, da ich ja weiß, dass ich mich an einem anderen Tag voll und ganz der Sache widmen kann. Damit ich die Dinge nicht vergesse, habe ich Klammern befestigt, um die aktuellen Projekte anzupinnen. Dazu kann ich dann immer Material usw. hängen, das ich dafür brauchen kann. Der Becher ist mit Stoff bezogen und ist dafür da, um immer einen Stift parat zu haben, Klebeband für die kleinen Notizen und ein Notizblog, um die Gedanken sofort aufschreiben zu können. Ich hoffe, ich habe nichts vergessen…aber das wird sich im Laufe der Nutzung sicher zeigen…

So und nun mal sehen, ob ich mich an meine eigenen Vorgaben auch halten kann!




Mittwoch war zudem mal wieder Frühstück bei der Lieblingskollegin angesagt verbunden mit einer kurzen Visite auf Arbeit und dem Abholen des Helden. Da wir aber dieses Mal ein bisschen Zeit verbummeln mussten, bis wir uns mit dem Helden am Bahnhof treffen konnten, schlenderten der Miniheld und ich noch ein wenig durch ein Shopping-Center, teilten uns ein Brötchen und kauften bei NanuNana eine Leinwand, die ich am Donnerstag gleich verbastelte. Daraus wurde nämlich mein neuer Wochenplan, den ich Euch morgen mal genauer Zeigen werde. Ansonsten haben der kleine Mann und ich weitesgehend das Draußen gemieden. Bei Minus 14 Grad ist das einfach mal auch eine Zumutung. Wenn nicht mal zwei übereinander getragene paar Handschuhe, Kniestrümpfe, Socken, Fellschuhe usw. einen warm halten können, dann kann es kein eindeutigere Zeichen dafür geben, dass es doch am schönsten in den eigenen (geheizten) vier Wänden ist…
usw… ja, so kann es weitergehen
…

Du visierst etwas an, schaust, ob Du so zufrieden mit dem gewählten Bildausschnitt bist, drückst vorsichtig die Auslösetaste an, damit die Kamera ihre Arbeit tun kann und für Dich scharf stellt usw…nochmal ein kurzer prüfender Blick und “Klick”, Du hast Dein Foto gemacht. Bereits nach dem ersten Foto wusste ich wieder, warum ich damals unbedingt eine DSLR haben wollte. Diese Schärfe, diese Tiefe. Es ist herrlich. Nun bestand also die Aufgabe darin, einfach mal ein bisschen mit der Automatic-Einstellung rumzuprobieren und ein paar Fotos zu schiessen… ich habe dafür einfach mal eine Erkundungstour durch unsere heimischen vier Wände gemacht… Wichtig zu den Fotos ist noch: Sie sind gänzlich unbearbeitet. Sonst macht das ja alles keinen Sinn…



Mondgras.de ist das zu Hause von Sari, einer kleinen Person mit einem Kopf voller Gedanken und Ideen. Dies ist ein Weg sich auszudruecken, vor allem fuer das Selbst.
























