Neulich habe ich mich nochmal hingesetzt und ein Plastikei umhäkelt, weil ich mit dem Lückenhaften der anderen Eier nicht ganz so glücklich war. Dennoch bin ich mit dem dekorativen Effekt mehr als glücklich. Dieses Mal habe ich aber ein bisschen dabei dokumentiert, damit mal deutlicher wird, wie ich an die Sache rangegangen bin.

Für den Anfang reicht es eigentlich, wenn mein immer ein paar Maschen pro Runde dazu nimmt. In diesem Fall habe ich mit einem Ring bestehend aus 3 Luftmaschen, die mit einer Kettmasche verbunden wurden, angefangen, 8 feste Maschen reingehäkelt und dann in den nächsten 3 Runden gleichmäßig 4 Maschen dazu genommen. Zwischendurch immer wieder am Ei probiert, ob es passt und dieses Spielchen so lange gespielt, bis es die Rundung unten gut abgedeckt hat. Dann immer wieder Runden gehäkelt, ohne Maschen zu verdoppeln und als es sich Richtung Ende hinbewegte (zwischendurch immer mal “überziehen” und testen), habe ich in der letzten Runde 4 Maschen gleichmäßig verteilt wieder abgenommen…

Der Clou ist nun aber das “Verschließen”. Dazu habe ich den Endfaden etwas länger gelassen, auf eine Wollnadel gefädelt und dann durch die letzte Runde gezogen, um dann alles fest zusammen zu ziehen, bis nur noch die Aufhängung aus der Öffnung schaut. Ende festknoten und im Überzug verschwinden lassen. Fertig und ich finde, das kann sich durchaus sehen lassen
…

Aber gut. Heute geht es um einen Holzserviettenhalter, den ich bei einer Buttinette-Bestellung habe mit”gehen” lassen für wenig Geld, denn wie der eine oder andere vielleicht schon bemerkt hat, bin ich aktuell für Reh, Hirsch, Eule, Fuchs und Co. sehr zu haben und so konnte ich einfach nicht wiederstehen. Aber so langweilig Holzfarben konnte das Teil natürlich nicht bleiben…

…das hat alles noch Zeit 




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