Dieses Geräusch hört man vielleicht demnächst im Hause Mondgras durch die Räume schallen, denn nun ist sie endlich hier bei mir: Die Nähmaschine meiner Oma. Ein liebevoll gepflegtes und gehegtes, gutes, altes Stück Nähgeschichte, das den neuen Maschinchen in nichts nachstehen soll. Ich bin gespannt, denn so richtig (ausser mit einer Kindernähmaschine in jungen Jahren, die rosa und aus billigstem Plastik war) habe ich mich noch nicht mit so einem Teil beschäftigt. Aber ich bleibe optimistisch und hoffentlich auch realistisch mit den Dingen, die ich für den Anfang damit schaffen will
Ich bin ja so erstmal zufrieden, wenn ich eine einfache, gerade Naht damit hinbekomme…so für den Anfang.

Als ersters Stück, so habe ich mir überlegt, möchte ich mich an einem Sonnensegel für den Kinderwagen versuchen. Jeden Tag laufe ich die Straßen entlang und strarre dabei auf dieses hässliche Teil, dass unseren Kinderwagen ziert und frage mich, warum die Läden nix Schöneres anbieten können. Und während ich da so raufstarre und die Nähte und das simple Prinzip sehe, denke ich so bei mir, dass ich das eigentlich auch hinbekommen müsste. Mehr als vier Nähte scheint es nicht zu brauchen… mal sehen, ob ich mir da zu viel vorgenommen habe (auf Dawanda ist die Auswahl schier undendlich, aber ich will es trotzdem mal selber versuchen). Aber zuerst werde ich eh an einem Stück Stoff ein bisschen rumprobieren, bis ich mich wirklich an die erste Sache heranwage…und dann muss der Miniheld mir ja auch die Zeit dafür lassen.
Zumindest hat mich meine Oma zusammen mit der Maschine gleich noch mit schicken Stoff eingedeckt. Vor allem ganz viel Pünktchenstoff aus ihrer Jugendzeit…herrlich
. Ich werde Euch auf dem Laufenden halten…
Wenn das klappt, dann wage ich mich vielleicht auch irgendwann mal an ein Revoluzza-Monster, wer weiß ^-^…