Nein, nichts zu Essen, sondern eine Häkelarbeit, an der ich ca. eine Woche lang gearbeitet habe (immer wieder mal am Abend). Die Anleitung ist aus dem Buch Amigurumi TWO, wurde von mir allerdings an manches Stellen etwas anders umgesetzt. Zum Beispiel war nicht vorgesehen, dass der Hase eine Mütze auf hat (sondern im Buch war die Anleitung für einen Bären) und ich hab ein oder zwei Maschen mehr benutzt. Aber das nennt man wohl künstlerische Freiheit. Er hat seine Makel, aber ich bin ganz zufrieden
.
Innerhalb der Woche hab’ ich endlich eine Häkelarbeit abgeschlossen, die ich kurz vor Weihnachten angefangen habe: Rudi, der Eisbär.
Schließlich kam ersteinmal Shu-Shu dazwischen, diverse Kleinigkeiten, die ich zu Weihnachten verschenken wollte und so blieb der arme kleine Eisbär lange Zeit unvollständig liegen und wartete darauf, dass ich Erbarmen mit ihm hatte. Diese Woche habe ich mich abends hingesetzt und immer wieder mal ein weiteres Teil fertig gemacht und gestern ist dann endlich alles zusammengenäht worden. Heute früh hat er dann noch seine kleine Filznase bekommen und nun sitzt er hier und schaut mich mit seinen ungleichen, schiefen Beinchen etwas skeptisch an.
Nachdem viele damals bei der Eule, die tatsächlich eine Eule sein sollte, gesagt haben, dass sie in schwarz auch gut als Fledermaus durchgehen könnte, habe ich mich an der Idee einfach mal versucht. Dummerweise sieht sie ziemlich nach Eule aus.
Ich vermute mal, dass ich die weißen Augenringe hätte weglassen sollen…naja, es war ein Versuch und ganz niedlich ist sie ja trotzdem geworden…
Komisch, irgendwie wollte die Kamera nicht scharf stellen…
Ich hätte ja nie gedacht, dass ich irgendwann mal voller Stolz Hornhaut an meinen Fingerkuppen präsentieren würde
. Man bekommt das ja bei bestimmten Berufen oder wenn man zum Beispiel Gitarre spielt (ich würde soooo gerne Gitarre spielen können)
. Aber ich habe meine Hornhaut von woanders her. Genau genommen habe ich sie sogar nur an einem Finger. Und zwar am linken Zeigefinger. Neeeein, ich zeige nicht zu viel in der Gegend herum, das ist der Finger, an dem die Häkelnadel immer langreibt, wenn ich die Maschen erstelle
.
In den letzten Tagen habe ich fleißig daran gearbeitet eine kleine Familie für shu-shu
herzustellen, damit sie nicht so einsam ist auf ihrer langen Reise. Hier seht Ihr sie mit klein Bibou. Bibou ist so winzig, dass shu-shu fast schon Muttergefühle zu ihm entwickelt hat:



















