emoticon  Lustlos…

Kennt Ihr dieses Gefühl? Ihr habt so viel vor, so viel zu tun, so viele Dinge, die Ihr schaffen wollt. Da ist die Wäsche, die aufgehangen werden muss, ein kleines Projekt, dass man mal wieder auf den aktuellen Stand bringen sollte, dort liegen unfertige Zeichnungen herum, die endlich auf Farbe warten, da hinten eine Häkelarbeit und und und…

Und man hat zu rein gaaaaaaaaaaaar nichts davon Lust? Man denkt: “Ich könnte ja wenigstens mal ein bisschen meine neuen Stifte ausprobieren”, was ja an sich eigentlich sogar eine tolle Sache wäre, aber man kann sich einfach nicht aufraffen irgendetwas von all den Dingen, die einen erwarten, zu machen.

Und so sitzt man den ganzen Tag lustlos rum und ärgert sich am Ende dann, dass man ihn so gedankenlos verplempert hat. Schlimm sowas…



 emoticon  Unsicherheiten…

An sich war ich nie ein wirklich gesprächiger Mensch. In der Schule und auch später in der Ausbildung hieß es immer, ich wäre viel zu still, man nehme mich nicht wahr, weil ich nicht zu hören bin. Jetzt, im Job, merke ich zwar, dass ich mit den Kindern ständig am Reden bin, aber dass mir der Austausch mit den Eltern manchmal noch etwas schwer fällt.

Nicht nur das: Lasst mich mit jemanden, den ich nicht total gut kenne, plötzlich mal alleine sitzen und die Situation wird ganz unangenehm. Ich weiß einfach nicht, worüber ich sprechen soll. Manchmal, da fahre ich mit einem Kollegen ein paar Stationen mit der U-Bahn und da merke ich nicht selten, dass ich mich nicht traue etwas zu sagen. Das ist komisch, oder? Vor allem in meinem Alter. Allerdings habe ich auch eine Ahnung, warum das in den meisten Fälllen bei mir so ist: Ich bin unsicher *drop* .

Ich hatte schon immer Angst etwas Dummes oder Falsches zu sagen und frage mich die ganze Zeit, was mein Gegenüber von mir denken könnte. Bei Leuten, die mich gut kennen, da habe ich kein Problem damit mal was vollkommen Falsches zu sagen, aber ansonsten…ich weiß auch nicht, woher das kommt, aber diese Unsicherheit hat mich zu einem ziemlich unkommunikativen Menschen gemacht…

Schon seltsam.



 emoticon  Fasching ist vorbei…

Früher, ja, früher, da habe ich mich gerne verkleidet. Ich hatte einen Heidenspaß als Blumenfee, Bezaubernde Jeanni, Clown oder Schneeflocke stolz in der Klasse herumzustolzieren. Auch heute setze ich gerne noch einen Haarreifen auf, der mit diversen Ohren versehen ist und sehe einfach mal anders aus, als die anderen.

Aber eines macht mir bei Weitem nicht mehr so viel Spaß, wie früher: Der Fasching. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich jetzt jedes Jahr für über 200 Kinder den Clown spielen muss, oder daran, dass frau einfach auch älter geworden ist, aber ich freue mich nicht mehr drauf und bin dankbar, wenn es vorbei ist. Glücklicherweise lebe ich so am Rande von Berlin (und schon gar nicht in einer Faschingsstadt), so dass das Gröbste, was ich davon mitbekomme, ein paar Kinder in Kostümen, die von der Schule kommen, sind.

In dem Sinne: Euch allen einen schönen Aschermittwoch ^^



 emoticon  Mein Leben wird bunter!

Ich habe schon immer gerne kreative Dinge getan. Ich habe schon immer gerne und viel gezeichnet. Stunden lang habe ich über einem Bild gesessen, entworfen, nachgearbeitet und ausgemalt. 8 Stunden am Stück, wenn es sein musste. Zeichnen, das war das ultimative Hobby für mich. Irgendwann kam dann noch das Fotografieren dazu, nachdem ich gemerkt habe, dass ich durchaus in der Lage bin, ein paar ansehbare Ergebnisse abzuliefern. Das war dann also mein zweites Hobby, das eher nebenher lief.

Im Groben war es das aber auch schon wieder. Heute ist mir mal aufgefallen, dass ich im Laufe der letzten Wochen und Monate, vielleicht sogar in einem schleichenden Prozess innerhalb der letzten Jahre einiges dazugelernt habe. Wenn ich mich mit dem Zeichnen beschäftige, dann arbeite ich nicht mehr nur mit dem Bleistift, sondern auch mit dem Pinsel. Ich male mit Acryl auf Leinwand, wenn ich eine Bildidee habe. Wenn ich fotografiere, dann versuche ich auch mehr und mehr aus den Bildern herauszuholen, indem ich am PC noch etwas nachbearbeite. Ich habe mir das Häkeln beigebracht und sehe darin fast eine kleine Sucht, weil ich so viele Dinge gleichzeitig machen möchte. Ich wage mich an Backexperimente und habe Dinge in der Küche ausprobiert, die ich mich früher nie getraut hätte. Nicht nur was das Backen angeht. Die Sache mit der Bento-Box ist zwar völliges Neuland für mich, entwickelt sich aber jetzt schon zu einer weiteren Sucht. Es macht einfach Spaß sich in all dem auszuprobieren, dazuzulernen und sich weiterzuentwickeln. Mein Leben wird irgendwie bunter und manchmal weiß ich gar nicht, was ich gerne als erstes machen möchte. Beantworte ich ersteinmal einen Brief von einer meiner wunderbaren Brieffreundschaften, entwerfe ich doch zuerst eine KaKao-Karte oder häkel ich lieber an meinem Hasen weiter? Da steht noch die Wii, die gerne bespielt werden möchte und eigentlich wollte ich schon immer mal das neue Törtchen-Rezept ausprobieren.

Ich glaube, ich bin aktuell an einem Punkt in meinem Leben angekommen, wo ich sagen kann, dass mir eigentlich nie wirklich langweilig werden kann…und das ist ein tolles Gefühl!



 emoticon  Umblaettern gibt’s nicht mehr…

Vor einiger Zeit fragte mein Mann mich, was ich denn von diesen neuen, elektronischen Büchern halten würde. Also diese Dinger, wo man das Buch drauf läd und dann nur noch diese Teil mit sich rumträgt, erinnert ein bisschen an ein etwas größeres Handy oder I-Phone…

Daraufhin habe ich mir das mal in einem Buchladen meines Vertrauens angesehen und komme zu dem Schluss: Was ist das denn für ein Mist? Muss man denn heutzutage alles elektronisch mit sich rumtragen? Meine Meinung zumindest. Ich finde nämlich, dass gerade das Umblättern einer Seite, wenn es dann so schön dabei knistert, das Reizvolle an Büchern ist. Wenn ich gebannt gerade auf der einen Seite noch lese, aber bereits die andere in der Hand halte, damit ich kann schnell umblättern und weiterlesen kann. Das Gefühl, ein dickes, großes Buch mit sich herumzutragen und dabei ein bisschen stolz auf sich zu sein, dass man so einen Brocken lesen möchte. Das Gefühl ist einfach ein anderes.

Ich weiß ja nicht, wie es anderen damit geht, aber ich kann zum Beispiel nicht Ewigkeiten einen Text auf einem PC lesen (einer der Gründe, warum ich zu lange Blogeinträge nicht lese) und das wäre ja dann mit so einem “Buch” noch die gesteigerte Form. Also nein, für mich wäre das nichts…

Wie sieht das bei Euch aus?