emoticon  Jeden Tag ein Foto…

Nun, ich spreche jetzt nicht von der Aktion, bei der es darum geht ein ganzes Jahr lang jeden Tag ein Foto zu schiessen. Vor einiger Zeit, da hatte Nadine mal die Idee, dass man einen Monat lang jeden Tag ein Foto von sich oder etwas anderem macht und diese dann am Ende zu einer großen Collage zusammenfügt. Eine schöne Art, um sich mal Veränderungen genauer zu dokumentieren. Die Aktion an sich gibt es nicht mehr, aber irgendwie, ich kann nicht mal sagen wie und warum, habe ich in letzter Zeit öfters unterwegs ein Foto von mir mit dem Handy gemacht. Ich weiß nicht, wonach ich suche oder was ich mir dadurch erhoffe, aber irgendwie musste ich dann plötzlich an diese Idee zurückdenken…

Was mir auffällt: Ich wirke irgendwie auf fast jedem Foto ernst oder nachdenklich, kann das sein? Das ist mal eine ganz andere Art von Seelenspiegel. Wirke ich auf Euch auch so?



 emoticon  [Foto] Wenn ein Tropfen…

… etwas Simples zum Strahlen bringt, dann kann es nur ein Regentropfen sein.

Regentropfen



 01: Das neue Jahr

Argh, ich musste doch recht lange überlegen und wollte gleichzeitig nicht zu viel überlegen, denn es ist schon Donnerstag und zwei Themen in einer Woche, das wollte ich dann doch schaffen. In jedem Fall habe ich jetzt mein erstes Ergebnis zum Projekt 52 mit dem Thema “Das neue Jahr”.

Das neue Jahr steht für mich dieses Mal vor allem unter dem Zeichen “Verreisen”, denn zum Einen habe ich für dieses Jahr eine Reise nach Irland anvisiert, die ich mir schon seit 5 Jahren wünsche (die Planung läuft, aber so wirklich kommen wir noch nicht vorran) und ein anderes Ziel ist in diesem Jahr auch noch Frankfurt, wo die liebe Maru wohnt, die ich gerne Mal besuchen möchte. Des Weiteren ist vielleicht auch noch ein kleiner Kurztrip an die Nord- oder Ostsee geplant, um meinen Dad dann bei seiner Kur zu besuchen.

Aus diesem Grund habe ich mich für dieses Motiv entschieden. Ein alter Koffer, meine ausgelatschten Schuhe (für lange Wanderung durch die irische Landschaft) und ein Schild, dass ein bisschen das Trampen symbolisieren soll, auch wenn ich sicher nicht trampen werde.

Ich hatte zwei Versionen, aber diese gefiel mir einfach besser. Wen trotzdem die andere Version interessiert, der kann ja mal hier schauen.



 Fotos mit Geschichte: Sommer…

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Ich sitze im Garten, denke an nichts und halte das Gesicht in die Sonne. Ich höre dem Zwitschern der Vögel zu, schließe die Augen und spühre die Wärme auf meiner Haut. Er steht bei seinen Eltern, redet mit ihnen ein wenig, während ich mit meinen Händen durch das kühle, feuchte Gras streiche…

Ich mag den Sommer nicht besonders. Es ist zu warm, alles klebt mir am Leibe und ein Schwimmbad ist nie in der Nähe. Doch in diesem Moment gerade, in diesem einen Moment, in dem ich hier sitze, das Gesicht in die Sonne halte und einfach nur ruhig bin, da fühle ich mich zufrieden.

Ich greife zur Kamera, denke an diesen Moment, versuche ihn festzuhalten, versuche einzufangen, wie ich mich in diesem Moment fühle…entspannt und ruhig.

Und während ich abdrücke denke ich noch so bei mir: Wenn ich schon hier sitze und die Sonne ertrage, dann könnte ich auch wenigstens ein bisschen Farbe bekommen…



 Willkommen im Jahre 2008

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So langsam aber sicher erwacht die Welt aus dem Koma der letzten Nacht, reibt sich die Neujahrsmüdigkeit aus den Augen, gurgelt den Rauch der Raketen aus dem Hals und beginnt damit, das Chaos zu beseitigen. Und so auch ich…

Bis 14.30 Uhr hab ich es mir gegönnt zu schlafen, bis ich mich zwang doch noch aufzustehen, damit ich nicht auch noch den Rest meines letzten Urlaubstages verpasse. Schnell alles ein bisschen aufgeräumt und dann in die Genießerphase gewechselt und den Abend gedanklich ein wenig Revue passieren lassen:

Um 20 Uhr kamen die Freunde, vier an der Zahl und wir machten es uns um unserem Raclette, das mein Held zu Weihnachten bekommen hatte, gemütlich, packten kleine Wurst-, Gemüse- und Käsescheibchen auf die Pfannen und liessen es uns richtig gut schmecken. Es dauerte nicht lange und die gesamte Wohnung roch nach Knoblauch…warum nur *schwitz*

Nachdem die Bäuchlein vollgestopft waren, wurde das Spiel ausgepackt: Dieses Mal entschieden wir uns für Activity Extreme und wir hatten ordentlich zu lachen. Leider hab’ ich verloren, aber damit kann ich leben. Es hat 1. sehr viel Spaß gemacht und 2. habe mit vollem Einsatz gespielt, also war das schon ok, denke ich mal.

Um kurz vor Mitternacht machten wir dann nochmal das SingStar an, denn für dieses Jahr hatte ich mir fest vorgenommen mit dem TimeWarp in das neue Jahr zu reisen und das habe ich auch geschafft. Die Freunde zählten den Countdown, während ich und mein Held zu dem Lied die Stimmen schmettern ließen und als es dann hieß “Mitternacht”, küssten wir uns, um damit ein weiteres schönes Beziehungsjahr einleiten zu lassen. Eine wunderbare Tradition, wie ich finde.

Danach begaben wir uns an unser Schlafzimmerfenster, von dem aus man einen herrlichen Blick auf den Hahneberg hat. Leider konnten wir uns doch nicht dazu aufraffen, selbst auf den Berg zu steigen, aber der Anblick war wieder einfach nur schön. Wir ließen das Tischfeuerwerk knallen, öffneten Glückskekse und zogen an den Knallbonbons, um dann anschließend auf die Straße zu rennen und mit dem Rest der Menschen zu leuchten und zu knallen und gleichzeitig der ganzen Welt ein frohes neues Jahr zu wünschen.

Nach fast zwei Stunden leuchtendem Spaß, vielen versuchten Anrufen, um Freunden Wünsche zu übermitteln, die leider nicht dabei sein konnten, gingen wir wieder in die Wohnung und feierten noch bis 7 Uhr morgens weiter mit SingStar, Bleigießen, Gesprächen und anderem…

In meinem Glückskeks stand im Übrigen folgendes:

Lassen sie ihrer Phantasie freien Lauf.
Der Erfolg ist ihnen sicher.

Und hier nun noch ein paar Impressionen für Euch (anklicken für eine größere Ansicht):

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