
So langsam aber sicher erwacht die Welt aus dem Koma der letzten Nacht, reibt sich die Neujahrsmüdigkeit aus den Augen, gurgelt den Rauch der Raketen aus dem Hals und beginnt damit, das Chaos zu beseitigen. Und so auch ich…
Bis 14.30 Uhr hab ich es mir gegönnt zu schlafen, bis ich mich zwang doch noch aufzustehen, damit ich nicht auch noch den Rest meines letzten Urlaubstages verpasse. Schnell alles ein bisschen aufgeräumt und dann in die Genießerphase gewechselt und den Abend gedanklich ein wenig Revue passieren lassen:
Um 20 Uhr kamen die Freunde, vier an der Zahl und wir machten es uns um unserem Raclette, das mein Held zu Weihnachten bekommen hatte, gemütlich, packten kleine Wurst-, Gemüse- und Käsescheibchen auf die Pfannen und liessen es uns richtig gut schmecken. Es dauerte nicht lange und die gesamte Wohnung roch nach Knoblauch…warum nur *schwitz*
Nachdem die Bäuchlein vollgestopft waren, wurde das Spiel ausgepackt: Dieses Mal entschieden wir uns für Activity Extreme und wir hatten ordentlich zu lachen. Leider hab’ ich verloren, aber damit kann ich leben. Es hat 1. sehr viel Spaß gemacht und 2. habe mit vollem Einsatz gespielt, also war das schon ok, denke ich mal.
Um kurz vor Mitternacht machten wir dann nochmal das SingStar an, denn für dieses Jahr hatte ich mir fest vorgenommen mit dem TimeWarp in das neue Jahr zu reisen und das habe ich auch geschafft. Die Freunde zählten den Countdown, während ich und mein Held zu dem Lied die Stimmen schmettern ließen und als es dann hieß “Mitternacht”, küssten wir uns, um damit ein weiteres schönes Beziehungsjahr einleiten zu lassen. Eine wunderbare Tradition, wie ich finde.
Danach begaben wir uns an unser Schlafzimmerfenster, von dem aus man einen herrlichen Blick auf den Hahneberg hat. Leider konnten wir uns doch nicht dazu aufraffen, selbst auf den Berg zu steigen, aber der Anblick war wieder einfach nur schön. Wir ließen das Tischfeuerwerk knallen, öffneten Glückskekse und zogen an den Knallbonbons, um dann anschließend auf die Straße zu rennen und mit dem Rest der Menschen zu leuchten und zu knallen und gleichzeitig der ganzen Welt ein frohes neues Jahr zu wünschen.
Nach fast zwei Stunden leuchtendem Spaß, vielen versuchten Anrufen, um Freunden Wünsche zu übermitteln, die leider nicht dabei sein konnten, gingen wir wieder in die Wohnung und feierten noch bis 7 Uhr morgens weiter mit SingStar, Bleigießen, Gesprächen und anderem…
In meinem Glückskeks stand im Übrigen folgendes:
Lassen sie ihrer Phantasie freien Lauf.
Der Erfolg ist ihnen sicher.
Und hier nun noch ein paar Impressionen für Euch (anklicken für eine größere Ansicht):






