emoticon  Wie ein Vogel im Kaefig

Tori Kohaku

Ich schulde Euch ja noch eine Entscheidung, nicht wahr? Eigentlich war mir, glaube ich, unbewusst eigentlich schon ziemlich schnell klar, für welchen Namen ich mich entscheiden würde. Sobald er genannt wurde, fand’ ich ihn schon wunderschön. Laut Umfrage hätte ja der Name “Yuki” gewonnen, den ich ohne Zweifel ebenfalls sehr, sehr schön finde, allerdings muss ich dabei immer an den einen Jungen aus “Fruits Basket” denken und das ist irgendwie nicht so vorteilhaft. Auch “Kohaku” finde ich unglaublich schön, man kann den Namen so toll hauchen, aber hier denke ich immer wieder an den Jungen aus “Chihiros Reise“. Hieß der nicht auch so ähnlich? Hachja…es ist schon eine Last. Also blieb ich bei Tori hängen. Irgendwie passt das perfekt. Bei dem Manga “Clover” von Clamp gibt es auch dieses Mädchen mit den hellen Haaren, dass wie in einem goldenen Käfig eingeschlossen lebt. Kennt Ihr sie? Unsere Kleine hier ist ihr irgendwie ähnlich, findet Ihr nicht? Also kann ich Euch nun Tori vorstellen. Tori und Hana, die Pullips, die nun gemeinsam mit Shu Shu und Bibou meine kleine Welt auf den Kopf stellen…

Danke für all’ Eure tollen Vorschläge und Eure Hilfe.



 emoticon  Die Namenssuche…

Namenssuche

…ich finde, die Namenssuche ist immer sehr schwer, vor allem, weil der Name an sich ja etwas sehr Dauerhaftes ist. Ich will mir gar nicht ausmalen, wie ich mich vielleicht irgendwann mal anstellen werde, wenn es dann vielleicht mal darum geht einem Kind einen Namen zu geben *drop* . Aber bis dahin kann ich ja noch ein bisschen üben. Nun gab’ es einige wunderschöne Vorschläge gestern bei meinem Beitrag und ich dachte, ich mache mir mal ein kleines Meinungsbild darüber, was so Eure Favoriten wären, denn ich kann mich irgendwie gar nicht entscheiden *lach* . Die Erfahrung hat gezeigt, dass das immer nochmal eine ganz große Hilfe bei der Entscheidung war…

Wie soll Hanas kleine Freundin heissen?

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 emoticon  Italien, my love…

In letzter Zeit merke ich es wieder ganz massiv. Mir fehlt Italien! Warum jetzt ausgerechnet Italien, wird sich vielleicht der eine oder andere fragen, immerhin habe ich die letzten Male so von Städten wie Stockholm, Dublin und Edinburgh geschwärmt. Da passt doch Italien gar nicht richtig rein, oder?

Hinzu kommt ja auch noch die Tatsache, dass ich mit großer Hitze nicht all zu viel anfangen kann (einer der Gründe, warum ich mich in den oben genannten Städten so wohl gefühlt habe), aber Italien ist etwas anderes. Da war ich als Kind sehr oft. Eine Zeit lang bin ich jedes Jahr mit meinen Eltern nach Italien gefahren. Eine Nacht lang Durchfahren, bis uns der Gardasee anlachte, man alte Gesichter wiedersah und sich über die Vertrautheit freute. Und auch, als meine Eltern in einem Jahr beschlossen mal nicht den Gardasee, sondern Umbrien anzusteuern, war der Urlaub sehr schön. Es ist lange her, dass ich das letzte Mal da war. Irgendwann war ich in einem Alter, wo ich nicht mehr mit den Eltern verreisen, sondern lieber mit Freunden etwas machen wollte.

Aber nun fehlt mir diese Vertrautheit ein wenig. Die Mentalität, die kleinen, malerischen Städte. Das Land an sich. Gibt es für Euch so etwas wie eine kleine, zweite Heimat? Fernab von all dem Alltag und den Stress, den Ihr hier erlebt?



 emoticon  Special - Projekt 52 - 2010 - Blogparade

Ok, weil gewünscht hier nochmal die Blogparade in einem seperaten Beitrag für die, die gerne verlinken möchten! Ich würde mich freuen, wenn viele P52-Teilnehmer aus diesem Jahr mitmachen würden. Es ist neben Info-Austausch für Euch vor allem auch schönes und wichtiges Feedback für mich.

Und hier nun nochmal die Fragen:

01. Wer bist Du? Und wer ist Dein Begleiter dieses Jahr beim Projekt 52? Und vor allem: Warum hast Du Dich für gerade DIESEN Begleiter entschieden?
02. Wie läuft es bisher für dich? Gab es schon ein Thema, das Dich in den Wahnsinn getrieben hat? Wenn ja, welches und welches hat Dir bisher besonders gut gefallen?
03. Wie lange brauchst Du im Schnitt, um ein Thema umzusetzen und wie gehst Du an das Problem ran?
04. Gibt es Themen, die Dir bisher gefehlt haben? Hast Du noch Vorschläge, die Deiner Meinung nach unbedingt in den Thementopf sollten?
05. Hast Du Wünsche speziell an das Projekt 52? Zukunftsvisionen? Würdest Du im nächsten Jahr wieder dabei sein wollen? Unter welchen Vorraussetzungen?
06. Zeige uns doch nochmal Dein (bisher) liebstes Beitragsfoto, dass Du in diesem Jahr zum Projekt 52 geschossen hast.



 emoticon  Was macht man in so einem Moment?

Ich stehe in der U-Bahn, bin auf dem Weg zur Arbeit, mal wieder. Da kein Sitzplatz frei ist, stehe ich und lese dabei in meinem aktuellen Buch. Ein junger Mann steigt ein, stellt sich neben mich und cremt ganz leidenschaftlich seine Hände ein. Ich höre regelrecht das schmatzende Geräuch der Creme neben mir. Durch den Wagen kommt ein Mädchen zu uns rüber, stellt sich vor ihn und sagt “Gib mir die Creme wieder!”. Er verneint und schickt sie nicht gerade freundlich weg. Nachdem sie nochmal ihre Creme zurückfordert, denn scheinbar gehören sie zusammen, knallt er ihr einen nicht gerade freundlichen Ausdruck an den Kopf, woraufhin sie ihn einen Fettwanzt nennt (und ja, er war nicht unbedingt dünn). Eine ganz normale, kindische Auseinandersetzung, denke ich mir noch so, als ich den Windzug neben mir merke und sehe, wie er dem Mädchen eine knallt. Sie schaut ihn erschrocken an, ich schaue ihn erschrocken an. Uff, das war ersteinmal …ich weiß auch nicht. Mir fehlten die Worte. Und den anderen Fahrgästen scheinbar auch, denn alle schauten irgendwie plötzlich in eine andere Richtung, keiner sagte etwas, auch ich nicht. Mir fehlten einfach die Worte. Ich schaute ihn nur weiter mit großen Augen an. Und er sagte dann nur noch zu ihr, dass sie das zu Hause klären würden. Sie tat mir unendlich leid, am Liebsten hätte ich sie im Wagen behalten, als sie eine Station später ausgestiegen sind, denn die Kleine war sicher nicht mal volljährig.

Für mich war nur klar, sollte er nochmal zu hauen, während ich daneben stehe, dass ich dazwischen gesprungen wäre. Wenn sie ihn deswegen nicht belangt, so hätte wenigstens ich ihn anzeigen können und die Erfahrung hat gezeigt, dass spätestens dann plötzlich helfende Hände in der Bahn auftauchen würden. Einer muss den ersten Schritt machen, damit andere sich trauen, ist leider so. Aber ich bin ehrlich. Ich bin ein Angsthase und ich traue mich nicht in solchen Situationen etwas zu sagen. Reiner Selbstschutz. Und wenn man dann geht, hat man ein schlechtes Gewissen, weil man nichts getan hat. Es ist schon seltsam, aber du weißt ja auch nie, wie sich die Situation entwickeln kann.

Wie geht Ihr mit solchen Situationen um? Ist Euch so etwas auch schon passiert? Ich bin gespannt…