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Anfang Dezember kam eines dieser Angebote, die mich häufig kurz vor Weihnachten ereilen: Liebe Sari, möchtest Du nicht für uns einen Kalender testen? Klar möchte ich, denn einen Kalender kann man doch immer gebrauchen, nicht wahr? Dieses Jahr sollte es also einer von Pixum sein…Und da sitzt man da also vor dem PC, wühlt sich durch gefühlte 1000 Fotos und muss eine Entscheidung treffen. Welche wählt man aus. Hat der Kalender ein Thema usw. Ich habe mich letztendlich dafür entschieden, dem Wanderer eine Chance zu geben und habe alle möglichen Fuß – bzw. Schuhfotos ausgewählt, die mir so auf Anhieb gefallen haben.

Die Erstellung des Kalenders war sehr simpel. Man konnte direkt auf der Seite seine Fotos hochladen und in den Kalender einfügen. Man konnte den Kalender auch automatisch mit den gewünschten Fotos befüllen lassen, aber ich wollte doch lieber einen kleinen Einfluss auf die Reihenfolge haben. Sehr sympathisch war mir, dass man für jedes Kalenderblatt ein eigenes Design auswählen konnte. Ich habe zwar für alle Seiten das gleiche gewählt, aber immerhin. Für mich ist zum Beispiel wichtig, dass es etwas gibt, wo ich Daten, Geburtstage, Dates, Termine usw. eintragen kann…

Ich durfte mir nun also einen hochglanzveredelten Kalender erstellen. Und wenn die sagen Hochglanz, dann meinen die das auch so, denn der Kalender kam mit einer wunderbar glänzenden Oberfläche hier bei mir an. Anfangs hatte ich etwas Sorge, dass ich nicht regulär mit meinem Kugelschreiber darauf schreiben kann, aber es ging dann doch, so dass es durchaus ok ist. Wobei ich selber eher ein Matt-Fan bin. Die Qualität des Papieres und auch der Fotos ist mehr als zufrieden stellend. So bleibt mir nur zu sagen, dass der gesamte Vorgang, von Erstellung, über Bestellung bis hin zu Erhalt absolut einwandfrei und problemlos ablief. Kann ich also nur empfehlen.
»Sag mal, lieber Weihnachtsmann, bist Du wirklich so dick?« – »Bitte rasiere Dich mal! Ich würde gern sehen, wie Du unter Deinem Bart aussiehst.« – »Ich hätte gern ein Handy, und wenn Du es mir schenkst, kann Mama nichts dagegen sagen.«
Jedes Jahr landen zahlreiche Wunschzettel bei der norwegischen Post, verschickt von Kindern aus aller Welt an die Adresse »Weihnachtsmann, Nordpol«.
Birger Sivertsen versammelt die anrührendsten und lustigsten Briefe und zeigt uns, was Kinderherzen wirklich bewegt.
Quelle: Amazon.de
Meine Meinung: Aha-Momente, Fremdschämen und niedlich finden in einem!
Ich muss gestehen, nachdem ich dieses Buch gelesen habe, hatte ich tierisch Lust auch einen Brief nach Norwegen zu schicken. Die Idee, da eine richtige Postadresse einzurichten, finde ich ehrlich gut. Mit einer Kollegin hatte ich darüber gesprochen, ob man sowas nicht mal mit seiner Kindergruppe machen könnte. Einen Brief an den Weihnachtsmann schicken. Allerdings macht sowas nur Sinn, wenn die Kinder dann auch eine Antwort bekommen. So ganz ohne…wäre ja komisch, oder? Laut dem Buch scheint es aber tatsächlich auch Antworten zu geben, also wäre es vielleicht tatsächlich irgendwann mal einen Versuch wert. Das Buch an sich ruft alle möglichen Gefühle in einem hervor. Von Fremdschämen, wenn man sich so einige dreiste Wünsche durchliest, bis hin zu total niedlich. Wie bei den Fragen, die man oben zum Beispiel lesen kann. Manche wünschen sich einfach nur Glück für die Familie, manche beschweren sich, dass sie nicht die gewünschte Spielekonsole bekommen habe. Da sieht man mal, wie unterschiedlich wir alle sind. Auch in unseren Ansprüchen. Es fällt auch auf, dass Kinder, die zum Beispiel aus Japan oder Afrika, Irak oder dergleichen kommen, eigentlich vor allem den Wunsch verspüren, den Weihnachtsmann zu besuchen. Je näher man dran ist, desto fordernder und materieller scheinen auch die Wünsche zu werden. Mehr als ein Mal ging mir durch den Kopf “Kind, lern doch mal bescheiden zu sein”
…aber gut. Das Buch ist eine schöne Lektüre zur Weihnachtszeit und vor allem für Zwischendurch und vielleicht auch nicht schlecht dahingehend, sich selber manchmal daran zu erinnern, dass das Kind sein etwas sehr Schönes ist und man manchmal einfach aufhören muss zu materiell zu denken
…
Nein, das habe ich natürlich nicht getan, aber erwartet hat er es sicher, weil es bestimmt mehrere Witzbolde gibt, die die “tolle” Werbung nachahmen. Aber von welcher Werbung spreche ich nun? Die Meisten werden es sicher schon erraten haben: Ein Postbote klingelt, neuerdings ist eine Frau sehr verzweifelt und ein Mann schreit vor Freude über das Paket, das der Postbote für ihn hat. Schrecklich. Also die Szene ist noch nachvollziehbar, aber in einem FKK-Lager? Na egal. Jedenfalls hat mich die Werbung immer davon abgehalten tatsächlich mal bei Zalando zu stöbern, bis sich mir die Chance bot dort ein bisschen shoppen zu gehen und wie Ihr wisst, lasse ich mich ja durchaus auch mal auf die dunkle Seite der Macht holen
. Der Postbote brachte mir also ein Zalando-Paket und ich schrie ihn nicht an, sondern bat ihn leise zu sein, weil der Miniheld sein Mittagsschläfchen hielt
…

Und was war drin? Ich sage Euch, es war gar nicht so einfach sich zu entscheiden. Die Auswahl ist gigantisch, man wühlt sich durch gefühlte unendlich viele Markennamen und wenn man eigentlich nicht weiß, was man möchte, dann gibt es tatsächlich einiges zu entdecken. Klar war, dass ich ein paar Schuhe wollte. Da ich hohe Hacken derzeit für mich entdecke, brauchte ich ein paar schwarze für die kalten Tage…die folgenden aus der Zalando-Kollektion sind es dann geworden:

Tja und mit dem Restgeld füllte ich einen plötzlich unendlich langen Wunschzettel. Mit Kleidern, Pullovern, Strickjacken, T-Shirts…hach…sich dann aus den ganzen Sachen nochmal was auszusuchen, damit ich mein Guthaben nicht sprenge, war eine echte Herausforderung. Ich sortierte also aus und irgendwie war da immer noch so viel drin, dass ich…ach, die Damen unter meinen Lesern verstehen sicher, was ich sagen will. Ich bestellte also zwei schwarze Kleider. Zwei Tage später kamen die Sachen und entschied mich gegen die Kleider, weil sie an mir nicht so aussahen, wie ich es mir vorgestellt hatte. Darin sehe ich übrigens den Nachteil an Onlinebestellungen. Du weißt nicht, ob es passt und wie es aussieht und am Ende musste du vielleicht nochmal zur Post…ich hasse das. Aber es ging alles recht flott. Nur ein paar Tage später hatte ich das Geld wieder und konnte auf”s Neue aussuchen. Dieses Mal beschloss ich ein bisschen Geld dazuzulegen und suchte mir ein schickes Blumenkleid (aber in Schwarz), ein Weihnachts-T-Shirt und ein Winter-Langarmshirt aus und dieses Mal passte alles perfekt.

Also abschließend lässt sich sagen: Ich fühle mich von der Auswahl etwas überfordert, man muss schon gezielt was wollen, denke ich mir, der Versand war schnell und unkompliziert, genau wie der Umtausch und der Service war auch sehr fix und freundlich. Ich kann mir durchaus vorstellen nochmal Zalando zu nutzen
…aber weiterhin ohne Geschrei!

Da war er nun also, der Abend, an dem ich blau sehen sollte. Der Abend, an dem mich Kati zur Blue-Man-Group eingeladen hat und ja, was soll ich sagen? Es war genial… zu allererst aber haben wir noch einen kurzen Schlenker über den Weihnachtsmarkt gemacht, der ebenfalls am Potsdamer Platz war. Klein und bescheiden kann man ihn wohl nennen und ich bin froh, dass ich nicht extra wegen dem Markt da hin gefahren bin. Dennoch habe ich mir einen leckeren Kakao mit Schuss und einen Nutella-Crepe gegönnt. Macht man ja sonst nicht, nicht wahr
?!

Um 18 Uhr ging es dann los mit den blauen Männern. Am Anfang war ich etwas…naja, zwiegespalten. Farbkugeln, die gegessen und dann auf Leinwände gespuckt werden, Marshmellows, die zu einem Turm gesabbert werden usw… njaaa…aber dann…je länger die Show lief, desto besser wurde sie. Ich habe fast ununterbrochen gelacht, mich ständig weiter nach vorne gebeugt, um besser sehen zu können, mit dem Kopf wild mitgewippt, denn die (Trommel-) Musik war toll und sah nach total viel Spaß aus.. Besonders sympathisch war mir die kindlich naive Art, mit der alles dargestellt wurde, als ob es Kinder wären, die die Welt für sich entdecken. Allerdings habe ich auch mehr als einmal gebangt, denn die sind doch tatsächlich mitten ins Publikum reingeklettert, haben sich Leute geschnappt, mit ihnen lustige Dinge gemacht und manchmal einen einfach nur ewig lange angestarrt. Zwischendurch kamen Passagen, die dann auch zum Nachdenken anregten…eine gelunge Mischung also. Mein Herz blieb dann kurz stehen, als plötzlich Klopapier von der Decke auf mich herabfiel, ich saß direkt unter solchen Rollen, und mich regelrecht begrub, so dass man hektisch anfing das Papier nach vorne zu schmeissen. Mit Neonlicht und anderen Effekten, tolle Musik usw. dazu war das einfach nur der Hammer. Allgemein war die Mischung aus Spiel und Spiel mit dem Publikum sehr spannend.

Also ich kann es wirklich nur empfehlen. Das sind 1 1/2 Stunden Spaß pur! Zumindest ging es mir so!