emoticon  U-Bahn-Welten…

U-Bahn fahren ist vielseitig bzw. kann vielseitig sein. Für die meisten Menschen ist es eher anstrengend und ätzend. Von vielen Autofahrern höre ich häufig die Frage, warum ich nicht lieber mit dem Auto fahre (immerhin hab’ ich doch einen Führerschein *drop* ), aber so richtig kann ich dem nichts abgewinnen. Ich sitze manchmal tatsächlich lieber in einem Bus, einer U-Bahn oder S-Bahn, schaue aus dem Fenster und lasse die Welt an mir vorbeiziehen, beobachte verstohlen den einen oder anderen Mitfahrer oder versinke in eines meiner Bücher. Glücklchierweise gelingt es mir mich von dem Trubel um mich herum nicht ablenken zu lassen, so dass ich mich tatsächlich voll und ganz auf den Inhalt meiner Bücher konzentrieren kann. Und mit der Zeit lernt man auch die verwunderten Blicke so ignorieren, wenn ich mein Häkelzeug mitten in der Bahn raushole *lach* .

Was ich manchmal am U-Bahn fahren so faszinierend finde, sind die vielen verschiedenen Welten, die aufeinander treffen. An manchen Tagen fühlt es sich wie die Hölle an: Teenies springen kreischend und schreiend in das Abteil, hängen sich an die Haltestangen ran und brüllen ersteinmal laut “Guten Tag, die Fahrscheine zur Kontrolle bitte”. Man lernt es zu ignorieren. Manche telefonieren so laut, dass man denkt, dass sie das Handy gar nicht mehr nötig haben so laut, wie sie reden, andere unterhalten sich untereinander laut. Ich habe jeden Tag mindestens einmal einen Motz-Verkäufer in der Bahn und wenigstens eine Person, die zu spät in den Wagen rennt und die Tür nochmal aufreisst oder stecken bleibt, so dass sie die Weiterfahrt verzögert. Fast jeden Tag kommt ein Musiker, der zwei drei Stationen lang Musik spielt und auf Geld hofft, manche sind gut, manche eher ohrenbetäubend… das alles gehört irgendwie dazu.

Und dann sitzen da die Menschen, die ganz liebevoll mit ihren Kindern umgehen, auf ihren Plätzen sitzen und wirken, als ob sie mit sich und der Welt zufrieden sind. Pärchen, die Händchen halten und sich Schutz suchend aneinander anlehnen, alte Damen, die mit großen Augen alles beobachten und alte Herren, die meistens eher etwas grimmig drein schauen *lach* . Da sitzt das Kind, das jede Station mit Begeisterung wiederholt und erzählt, wie schön die Bahnhöfe gestaltet sind, der Junge, der einen Blumenstrauß für seine Freundin in der Hand hält, die Mädchen, die vollbepackt mit Einkaufstüten sich über ihre tollen Errungenschaften austauschen.

Alles ist irgendwie spannend und interessant, wenn man mit der Bahn fährt und deshalb fahre ich manchmal wirklich gerne mit ihr. Ich genieße die Landschaften, an denen ich vorbeidüse, aber ich genieße auch nicht selten das Leben, das um mich herum herrscht. Im Auto wäre ich doch nur mit mir alleine. Das kann manchmal viel gruseliger sein :)



 emoticon  Schlimm, schlimm, schlimm…

Es gibt so Tage, an denen hat man rein gaaaaar nichts zu tun. Also doch, eigentlich schon, denn wenn wir ehrlich sind, gibt es doch eigentlich immer etwas zu tun. Aber da sind diese Tage, an denen man sich denkt, dass man doch eigentlich viiiiiel zu faul ist, um auch nur einen Finger zu rühren. Und an solchen Tagen stösst man dann nicht selten auf den größten Quatsch überhaupt. Und nun das Schlimme: Man lässt sich von diesem Quatsch auch noch mitreissen.

Mich hat es auch mal wieder erwischt. Ich spiele ein Onlinespiel, das keinerlei Sinn macht und aus dem ich nicht mal im Ansatz einen Nutzen ziehen kann: Pet Party! Kennt Ihr das? Das ist so ein Spiel, das es bei allen möglichen Social-Networks gibt. Hier kannst Du Dir ein Tierchen erstellen, bekommst ein schickes Zimmer und ein bisschen Geld. Und nun kannst Du loslegen, dein Tier umziehen, verändern, deinen Raum gestalten, einkaufen gehen und langweilige Spiele spielen, andere Spieler besuchen, mit selbst angepflanztem Obst beschenken und sie loben usw. Ich denke der Gedanke, der dahinter steckt, geht ein bisschen in die Richtung, dass Du so gut neue Kontakte knüpfen kannst. Naja…ich geister da im Moment immer mal ein bisschen rum und habe Spaß am Zimmer dekorieren. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das nicht lange anhalten wird, aber für den Moment ist es irgendwie ganz lustig *hihi*

Ich bin übrigens als Chii unterwegs ;) .



 emoticon  Feststellung #21

Ich trinke am Tag immer viel zu wenig. Zumindest war das vor ein paar Wochen noch so, denn da konnte ich stolz auf mich sein, wenn ich es geschafft hatte einen Liter zu trinken. Heute ist das anders, da komme ich mindestens auf zwei Liter, meist auf drei Liter am Tag. Eine Leistung, für die ich hart arbeiten musste…immer wieder daran erinnern, dran erinnern lassen, sich zwingen regelmäßig zu trinken, immer etwas in der Tasche zu haben, wenn man unterwegs ist und und und…

Wenn ich morgens hier am PC sitze, dann habe ich festgestellt, dass ich ganz unbewusst eine 1 1/2 Liter Flasche Mineralwasser austrinke, wenn ich sie offen neben dem Schlepptop stehen lassen. Dann fällt nämlich immer mal wieder mein Blick auf sie und ich trinke etwas. Schlau, oder? *lach*



 Feststellung #20

Heute habe ich doch tatsächlich den ersten Nachteil beim Abnehmen entdeckt. Ich habe zwar letztens schon gemerkt, dass mir mein Hochzeitskleid zu groß ist, aber das war nicht ganz so dramatisch, denn ein Hochzeitskleid zieht man ja im Idealfall nur ein Mal im Leben an.

Als ich heute aber meine beiden Lieblingskleider aus dem Schrank holte und feststellen musste, dass sie mir nicht mehr passen und es nicht unbedingt positiv aussieht, wenn sie zu locker am Körper hängen, da war ich schon etwas deprimiert *traurig auf das Schottlandkleid schau* *cry*

Naja, hat halt alles seine Vor - und Nachteile, nicht wahr? Vielleicht bringe ich mir jetzt auch noch Nähen bei, damit ich meine Sachen enger machen kann *drop* .



 emoticon  Feststellung #19

Wuahhh, ich habe so viel festgestellt, während ich meinen Kleiderschrank sortiert habe. Zum Beispiel, dass mir mein Hochzeitskleid nicht mehr passt *wuah* . Es ist nämlich zu groß, ja, ehrlich!! Und wieviel Platz man auf einmal im Schrank haben kann, wenn man sich von alten Kleidungsstücken trennt *hihi* .

Aber viel wichtiger ist die Pro- und Contra-Feststellung in Bezug auf das Aussortieren an sich: 01. Pro - Es ist ein unglaublich tolles Gefühl Klamotten aussortieren zu müssen, weil sie einem einfach viel zu groß sind (teilweise wie ein Sack an mir hingen) und ein noch tolleres Gefühl ist es, wenn Klamotten da runter sind, die eng saßen, als ich sie gekauft habe (aber normal eng) und jetzt total locker sitzen XD . Manche Sachen sitzen so gut wie noch nie! 02. Contra - Nun ist der Kleiderschrank so leer, dass ich definitiv neue Klamotten brauche *lach* .

Wo sind die Shopping-Gutscheine, wenn man sie mal braucht *drop* ?