[Gastartikel] Cirkusfeeling im Chamäleon (+Verlosung)

wunderkammer02

Nachdem ich nun schon zwei Mal die Ehre hatte im Namen des Chamäleons, einem gemütlichen Theater mitten in Berlin, an Euch Eintrittskarten zu verlosen, war es eigentlich endlich an der Zeit diese Erfahrung selber mal zu machen. Hierzu wurde zu einem Bloggerevent geladen, dem ich leider nicht beiwohnen konnte. Ja, wirklich. Aber der Zustand Schwangerschaft fordert nun dann und wann doch noch seinen Tribut, so dass ich abends oft nicht mehr so zu gebrauchen bin, wie ich es gerne hätte, so dass ich kurzer Hand die Person für Euch an die Front geschickt habe, die nicht hätte perfekter für so ein Event hätte sein können – Meine Schwester, die der eine oder andere ja vielleicht schon durch ihren Blog ÜberlebensKUNST kennt. Sie ist für mich stellvertretend in das Theater gefahren und hat sich dort das neue Stück „Wunderkammer“ angesehen und alles in sich aufgesogen, um Euch heute nun davon zu erzählen….und am Ende haben wir dann sogar noch eine kleine Überraschung für Euch!

***

wunderkammer01Als meine hochschwangere Sari mich anschrieb und mich fragte, ob ich beim Bloggerevent des Chamäleon Theaters in Berlin für sie einspringen würde, ließ ich mich nicht zwei mal bitten.
Es würde meine dritte Show, „Wunderkammer„, sein und von den zweien, die ich bisher besucht hatte, war ich maßlos begeistert. Ich weiß das Konzept des Theaters sehr zu schätzen, da es meiner Meinung nach die zarte Schönheit von Akrobatik, Zirkus und moderne Kunst miteinander vereint. Es ist, als würden viele verschiedene Welten aufeinander treffen und miteinander eine völlig neue bilden. Altbekannte klassische Akrobatik wird mit einem starken Soundtrack unterstützt und von Licht und manchmal sogar Effekten in Szene gesetzt. Bei der Show „Dummy lab“ hatte ich sogar teils das Gefühl, die Schwerkraft sei außer Gefecht gesetzt worden. Im Gegensatz dazu rührte mich „Flip“ mit einer verträumten Reise in die Kindheit, mit der sich vermutlich jeder irgendwie identifizieren kann, zu Tränen.
„Wunderkammer“, insziniert von Yaron Lifschitz, zeigt uns wiederrum eine ganz andere Welt, in die wir von der australischen Artistengruppe „Circa“ entführt werden.

Nachdem wir herzlich von dem Chamäleon-Team in Empfang genommen und mit Sekt versorgt wurden, wanderten der Geschäfsführer Henrik Frobel und seine eifrigen Mitarbeiter von Tisch zu Tisch, um mit uns zu quatschen und sich von uns mit Fragen zum Theater löchern zu lassen. Auch musste ich sehr lachen, als er den Beginn der Show ankündigte und den Männern riet, sich zu entspannen und den obersten Knopf ihres Hemdes zu öffnen, da ihr Arbeitstag nun vorbei sei. Das ja nun doch eher kleinere Theater und der sehr persönliche Umgang mit den Gästen sorgte auf jeden Fall dafür, dass wir auf Herrn Frobel hörten, ein wenig in den Stühlen zusammen sackten und es uns heimelig, wie in unserem Wohnzimmer, machten.

Die Artisten, die nun die Bühne betraten, sahen gefühlt noch muskulöser und stärker aus, als alle, die ich bisher auf der Bühne des Chamäleons zu sehen geglaubt habe. Der Grund dafür ließ auch nicht lange auf sich warten, denn die Artisten stapelten sich selbst in allen erdenklichen Varianten neben und übereinander und mit jeder Nummer kam mir mein Kampf mit den Einkaufstüten, ein paar Tage zuvor, lächerlicher vor.

wunderkammer03

Bei den Kostümen kam ich nicht umhin mich an die „Rocky-Horror-Picture-Show“ erinnert zu fühlen, da Korsagen, rote Highheels bei den männlichen Artisten und jede Menge Sexappeal zum Pflichtprogramm gehörten. Der Soundtrack war, wie gewohnt, sehr stark gewählt und verlieh eher einfachen Szenen neue Kraft und Charme. Wer Peter Gabriel und Akrobatik miteinander kombiniert, kann bei mir eigentlich nicht allzu viel falsch machen.

Besonders fasziniert hat mich die rotblonde Akrobatin Freyja Edney, die mit ihrer Hula Hoop Kunst, ihrer erstaunlichen Kraft und Körperspannung, aber auch mit einer wunderbar symphatischen Ausstrahlung beeindruckt hat.

Allgemein muss ich aber dennoch sagen, dass „Wunderkammer“ mit den beiden Stücken, die ich zuvor im Chamäleon gesehen habe( „Dummy lab“, „Flip“) meiner Meinung nach nicht ganz mithalten kann. Die Leistung der Artisten ist nach wie vor erstaunlich und toll umgesetzt und auch die Aufmachung der Show, mit dem einen oder anderen Lacher, hat viel Spaß gemacht.

Trotzdem hatte ich das Gefühl, in den anderen Shows sehr ähnliche Performances gesehen zu haben, was ja an für sich nicht schlimm ist, der gewisse Wow-Effekt aber hier oft ausgeblieben ist. Ich denke hierzu wird aber sicherlich jeder eine andere Meinung haben, denn wie Herr Frobel so schön gesagt hat: „Bei den Shows des Chamäleon ist für jeden mal was dabei.“
Und damit hat er völlig recht. Jede Vorstellung ist auf ihre Art eigen und besonders und auf jeden Fall einen Besuch wert.

Eure Sinah
***

wunderkammer-giveaway
Wer von Euch nun neugierig geworden ist und eventuell aus Berlin kommt oder demnächst mal nach Berlin fährt und dieses Erlebnis gerne selber machen möchte, für den gibt es jetzt die Chance im Rahmen von #NewCircusBerlin zwei Eintrittskarten für das Stück „Wunderkammer“ im Chamäleon zu gewinnen. Alle Infos dazu findet Ihr hier. Was Ihr tun müsst, um in den Lostopf zu springen, erfahrt Ihr im Folgenden:

  • Ihr seid volljährig und habt eine gültige E-Mail Adresse, über die ich Euch erreichen kann.
  • Ihr habt bis morgen, also Sonntag 18 Uhr Zeit, um mir eine Mail zu schicken mit folgenden Informationen: Betreff „Ich möchte ins Chamäleon„, in der Mail sollte stehen: Dein Name und eine gültige E-Mail Adresse, die ich dann an das Chamäleon weiterleiten kann, damit die Zuständigen Leute von dort mit Euch Kontakt aufnehmen können. Alles, was unvollständig ist oder nach 18 Uhr bei mir ankommt kann leider nicht berücksichtigt werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Ausgelost wird per Random noch am selben Abend und der Gewinner wird dann am Sonntag in meinem Wochenrückblick „Weekly me #40“ bekannt gegeben. Außerdem werde ich dann den Gewinner per Mail anschreiben und informieren.
  • Es empfiehlt sich aus Berlin oder der näheren Umgebung zu kommen, da das Theater in Berlin ist
  • Last but not least freue ich mich natürlich immer, wenn Ihr helft das kleine Gewinnspiel etwas bekannter zu machen, sei es nun via FB oder Twitter, ist aber kein Muss ^^ .

Zum Schluss möchte ich mich natürlich noch beim Chamäleon Theater für den schönen Abend bedanken, den sie mir bzw. meiner super Stellvertreterin ermöglicht haben und natürlich auch für die Chance einen von Euch mit 2 Eintrittskarten zu beglücken. Somit bleibt mir am Schluss nur noch Euch einen guten Start in das (Feiertags-)Wochenende zu wünschen und hoffe, Euch hat der kleine Erfahrungsbericht meiner Schwester gut gefallen…

sari-unter

 

 

Die Bilder wurden uns freundlicher Weise von der Presseabteilung zur Verfügung gestellt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.