Diese Woche haben bei mir auf Arbeit die Werkstätten begonnen. Neben dem Alltagsstress, nämlich das Abholen von der Schule, gemeinsam zum Mittagessen gehen und anschließend Hausaufgaben machen (für viele Kinder ist der Horttag dann bereits um, es ist deprimieren), laufen nun auch die Werkstätten, die nach der Hausaufgabenzeit beginnen und eine Stunde laufen.
Auch ich habe zwei Werkstätten zu betreuen: Traumreisen für Kleine und Traumreisen für Große. So manch einer wird sich vielleicht denken können, warum ich ausgerechnet diese Themen als “Kurse” gewählt habe…für alle anderen: Über das Thema habe ich meine Abschlussarbeit geschrieben und während zwei Praktikas das auch in den Einrichtungen praktiziert. Ich selbst bin so oder so eher ein ruhigerer Mensch mit einem großen Bedürfnis nach Harmonie und Entspannung und das Traumreisenkonzept kenne ich noch aus meiner Grundschulzeit, als wir jede Woche im Unterricht eine Traumstunde hatten. Darauf habe ich mich immer gefreut.
Und so lief am Dienstag meine “Traumstunde für Kleine”, die von ganzen 5 Kindern besucht wurden… *schwitz* …aber es war schön. Wir haben gemeinsam ein Entspannungsspiel gespielt, anschließend haben wir uns auf Decken gelegt und einer Geschichte über einen Bären gelauscht und nachdem wir uns etwas ausgeruht haben, haben wir ein Bild zu der Geschichte gemalt. Es war nicht jedermanns Sache, aber so lange min. ein Kind sich erholen konnte und dabei Spaß hatte, und den Eindruck hatte ich, hat es sich gelohnt.
Gestern hatte ich dann meine “Traumstunde für Große” (12 Teilnehmer + 2, die leider schon vorher abgeholt wurden) und ich musste sehr schnell feststellen, dass die größeren Kinder ein etwas anderes Ruhedürfnis haben. Sie legen nicht viel wert darauf zu schlafen, sondern sie wollten einfach die Ruhe genießen und nutzen, um Dinge zu tun, die sie sonst nicht in Ruhe machen konnten und ich habe sie gewähren lassen, es bringt ja doch nichts, sie zu zwingen einer Traumgeschichte zu lauschen. Und so haben wir bei gedämpften Licht auf Decken gelegen und an den Tischen gesessen und gelesen, gemalt und leise den Klängen von SecretGarden gelauscht, Entspannungsmusik. Wir waren teilweise so von der Atmosphäre eingenommen, dass wir unbewusst die ganze Zeit flüsterten…
Ich würde abschließend sagen, der Verlauf der Werkstätten diese Woche war insgesamt ziemlich erfolgreich und hat mir sehr geholfen, von so manchen Vorfällen wieder runter zu kommen. Ich freue mich bereits auf die nächste Woche *haha*

Mondgras.de ist das zu Hause von Sari, einer kleinen Person mit einem Kopf voller Gedanken und Ideen. Dies ist ein Weg sich auszudruecken, vor allem fuer das Selbst.
























Ich denke, dass du deine Arbeit sehr gut machst, hast du gut hinbekommen. Ich hoffe für dich und für Kinder, dass du diesen Arbeitsbereich noch lange ausfüllen kannst.
*ohmann*
Entspannen, mhmmm, ich möchte auch entspannen, aber ich steh immer unter strom. Entspannen fällt mir schwer, ich glaub ich kann es nicht, nach ca 10 min nichtstun werde ich nervös.
Ich geh lieber zum Squash als zum Yoga, obwohl ich lieber Yoga als squashen würde.
@lifenonstop: Hui, danke, was für ein Komlpliment *love*
@François: Naja, jeder findet im Leben ja nun seine eigene Art, sich einfach mal zu lösen und für manche ist das die Auslebung von Aktivitäten. Ich brauche es eben mehr ruhig, Zeit für mich, mit viel ruhiger Atmosphäre…ich liebe es zum Beispiel im Winter auch Kekse zu backen, die WOhnung dabei dunkel, im Hintergrund ruhige Musik und ich in die Handlung versunken, herrlich. Wenn ich nicht ab und an diese ruhigen Phasen für mich finden würde, würde ich zerbrechen!
Kannste sowas nicht mal mit Video aufnehmen und ins Netz stellen? Ich habe zur Zeit dermaßen ein bisschen Entspannung nötig.
; Bin das reinste Nervenbündel—*seufz*
@Maru: *gg* Ob das so effektiv ist? *schwitz*