Kennt Ihr das? Irgendwann am Abend oder vielleicht sogar spät in der Nacht schlaf Ihr ein und wenn Ihr tief und fest genug schlaft, dann kommen die Träume, die Euch in eine andere Welt hinübergleiten lassen. Über Träume sagt man ja, dass sie eine der besten Möglichkeiten darstellen, um Erlebtes besser zu verarbeiten. Sie nehmen Deine täglichen Gedanken in sich auf und am Ende erlebt man in der Nacht regelrechte Abenteuer oder seltsam surrealistische Geschichten.
Nicht selten passiert es mir, dass ich morgens aufwache und mich ganz seltsam fühle. An manchen Tage hüpfe ich beschwingt aus dem Bett und kann gut in den Tag starten, an anderen Tagen fahre ich vor Schreck hoch, weil ich einen Albtraum hatte und an manchen Tagen, so wie heute, öffne ich die Augen und fühle eine unerklärliche Leere und Trauer in mir. Es kam schon vor, dass ich dabei feststellen musste, dass mein Gesicht Tränen nass war. Sicher, die Träume haben meist mit meinen Gedanken, Erlebnissen und Ängsten zu tun, aber dennoch, sie sind traurig und verwirrend und meist mehr als unbefriedigend. In solchen Moment habe ich nicht das Gefühl etwas verarbeitet zu haben…
Es gab’ eine Zeit in meinem Leben, in der ich sehr zurückgezogen, unzugänglich und emotional unglücklich war (den einzigen Halt erhielt ich durch meinen Freund und ich glaube, er ist auch Schuld, dass es irgendwann vorüber ging). In dieser Zeit wachte ich oft morgens auf und hatte Kratzer und blaue Flecken überall auf meinem Körper. Eines Tages sagte mein Freund zu mir, dass ich das selber wäre, ich würde mich nachts selbst hauen und kratzen, während ich träumte und er hätte es wohl immer sehr schwer mich in solchen Momenten wach oder ruhig zu bekommen und irgendwann sagte er zu mir: Ich beschütze Dich. Du musste Dir keine Gedanken in deinen Träumen machen, ich komme zu Dir und werde Dich beschützen und dann wurde es irgendwann einmal besser und inzwischen passiert es eigentlich gar nicht mehr…
Ich weiß auch nicht, Träumen ist etwas Wunderbares, aber manchmal, ja manchmal, da möchte ich einfach nur schlafen und am nächsten Morgen gut erholt erwachen…



Mondgras.de ist das zu Hause von Sari, einer kleinen Person mit einem Kopf voller Gedanken und Ideen. Dies ist ein Weg sich auszudruecken, vor allem fuer das Selbst.
























Oh ja, das kenne ich…
)
Ich habe bloß das Problem, dass ich mich an die schlimmen Nächte noch Wochen später erinnern kann und die schönen Träume (wenn es sie denn mal gibt) schon am nächsten Morgen vergessen sind… Aber schön, dass deine autoaggressiven Träume Vergangenheit sind (Lob an deinen Retter
träumen ist ne wissenschaft – eine freundin von mir besitzt ein traumbuch. da schreibt sie alles hinein was passiert ist, erst viel später dannn weiss sie zu deuten was eigentlich passiert ist, erkennt die hintergründe. ich träume weniger, eher selten, dann aber dolle! dazu bin ich oft genug zu müde und schlafe zu wenig, aber wenn ich student bin, ja dann!
also ich träume oft ganz verwirrende und verplante sachen an die ich mich am nächsten morgen kaum erinner. verrückt ist das ich meist schon im traum weiß das es nur ein traum ist oder das oft traurige sachen passieren. eigentlich träume ich nicht gerne, weil es schon lange keine schönen träume mehr sind. na ein glück passiert das ja auch nicht mehr so oft.
das kenne ich. mittlerweile schreibe ich sie auf, meine träume. es ist schon etwas besser geworden, doch immer mal wieder habe ich albträume. irgendwas scheine ich in meinem leben noch nicht ganz verarbeitet zu haben.
wenns mal ganz schlimm wird, oder du klarheit willst soll angeblich hypnose helfen, dem grund auf die schliche zu kommen… ich konnte mich bisher nicht dazu durchringen.
In solchen Fällen empfehle ich gern, Der kleine König Dezember von Axel Hacke
Das klingt echt grausig Sari. Aber schön zu lesen, dass es nicht mehr oder eher selten vorkommt…*sei gedrückt*
@Mandy: Ich werd’s ihm ausrichten *love*
@Nicki: Unterschätz das Studentenleben nicht*gg* Das ist komisch, es geht vielen Männern so, dass sie so gar nicht bewußt träumen!
@Marten: Ich finde, Träume verunsichern ganz schön!
@Schoko-Bella: eine Zeit lang habe ich auch mal versucht sie aufzuschreiben, aber ich hab das nie durchgehalten, ich bin dann immer so ausführlich geworden, dass das zu Zeit raubend war
@Totti: Aha, werd ich mal schauen, danke
@BAM: Jaaaaaaaaah und ich denke wirklich, dass mein Freund da eine Menge zugetan hat
Meine Güte. Das ist soooooooooooo romantisch, was Dein Freund da gesagt hat. *dahinschmelz* Und das mit den Träume kenn ich nur zu gut… Ich hatte echt mal über ein Jahr lang fast jede Nacht den selben Traum (naja, inhaltlich, aber immer etwas andere Aufmachung)…ein Albtraum auf jeden Fall. Schmerzlich, traurig, wütend, alles zusammen. Ich weiß auch nicht, ob Träume verarbeiten, oder nur aufwühlen. Aber es ist jetzt auch wieder gut… *seufz* Aber Träume sind irgendwie der direkt Draht zu dem Innersten Kern in uns und deshalb beschäftigen sie uns so sehr. Ich glaube es ist, weil man im Traum absolut die Wahrheit ins Gesicht geknallt bekommt…Gefühle pur, ob gut oder schlecht. Nja—*knuddelz* Ich wünsche Dir heute einen absolut wunderschönen Traum!!!