Nach den letzten Einträgen hier im Blog und auch ein bisschen wegen der Briefgeheimnis-Aktion von Mandy und mir ging mir heute mal durch den Kopf, wie wunderbar das Bloggen an sich eigentlich ist. Manche denken jetzt sicher, klar Sari, da hast du voll und ganz Recht, andere werden sagen, echt ma Sari, das ist Zeitverschwendung, erklär uns, was du am Bloggen magst! Und zu Zweiterem sage ich Folgendes: Bloggen lässt erinnern.
Man hat das Bedürfnis zu erzählen, mitzureissen, zu interessieren. Man macht sich Gedanken, überlegt, spezialisiert sich vielleicht auch. Viele beschäftigen sich zum Beispiel mit aktuellen Geschehnissen und Informationen aus Presse, Wirtschaft, Promi-Klatsch usw. Andere, wie Mia zum Beispiel, erzählen Geschichten, die zum Träumen einladen. Wieder andere haben sie die Erotik, Beziehungsstress, die Frau an sich oder ganz anderes zum Thema gemacht.
Wenn ich manchmal darüber nachdenke, worüber ich schreiben könnte, dann fange ich an mich zu erinnern. So zum Beispiel die Geschichte mit der Schnecke, oder die von Zarah Leander. Alles wunderbare Erinnerungen, die viel zu selten hervorgekramt werden. Ich glaube, deshalb haben Mandy und ich uns auch für den Briefblog entschieden, denn er regt zum Nachdenken an.
Erinnerungen sind mit das Wichtigste, was ein Mensch sein Eigen nennen darf und ich finde sie wunderbar und wertvoll…


Mondgras.de ist das zu Hause von Sari, einer kleinen Person mit einem Kopf voller Gedanken und Ideen. Dies ist ein Weg sich auszudruecken, vor allem fuer das Selbst.
























*love* Wow..Danke.
Irgendwie mache ich mir kaum Gedanken. Ich schreibe einfach meine kleinen Erlebnisse,Erinnerungen und Geschichten auf.Aber es großartig zu lesen, dass sie zum träumen einladen..mhmmm das macht mich fast verlegen *love*
Also ich seh da noch einen ganz anderen praktischen Hintergrund. Das Bloggen gibt mir einfach die Chance, am Ende eines Tages noch einmal zu rekapitulieren, was so alles passiert ist, was ich so geschafft hab. Besonders in Tagen, wo ich bis zum Hals in Arbeit stecke, ist das ein sehr schöner Rettungsanker, denn es gibt einem das Gefühl, etwas geschafft zu haben…
Und wenn mal irgendwas nicht so gut gelaufen ist, man aber niemanden hat, bei dem man sich gerade drüber aufregen kann, dann kann man das in seinem Blog tun – und mir gehts danach immer irgendwie besser.
Aber ich denke, viel mehr ist dem gar nicht hinzuzufügen.
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Liebe Grüße aus dem Harz.
Oftmals lese ich ältere Beiträge in meinem eigenen Blog und denke dann noch einmal über das, was passiert ist, genauer nach. Würde ich nicht bloggen, hätte ich diese Erinnerungen nicht so intensiv – und dann ja oftmals auch noch mit Bild…!
Ich finde es auch sehr interessant, was man in einem Blog über andere Menschen erfährt, man kann ja quasi an ihrem Leben teilhaben und erfährt mit jedem Beitrag ein bisschen mehr über die Person, die dahintersteckt…
Du hast so Recht, mit dem, was Du schreibst. Ich habe schon öfter darüber nachgedacht, ob es Sinn machen würde, ein Blog zu eröffnen, in dem ich nur persönliche Berichte, Erinnerungen, Gedichte, etc. schreibe. Doch andererseits interessiere ich mich auch für das Weltgeschehen und Technik und und und, also verbinde ich das alles und habe eine Plattform.
Auch ich krame in meinem Blog rum und in anderen Blogs – es ist interessant, auch mal einseitig, auch mal langweilig auch mal langatmig, auch mal “schon x Mal gelesen und gehört”, aber immer wieder stößt man auf kleine Perlen, die einen x Jahre in die Kindheit zurück katapultieren und dort versteckte Schätze zum Vorschein bringen
@Mia: Ich weiß ja nicht, wie es anderen geht, aber mir geht es fast jedes Mal dabei so, von daher *love*
@Chrissi: Das stimmt natürlich, es fördert die Selbstreflektion ungemein!!
@Nicole: Ich les auch sehr gerne in meinen alten Einträgen, um mich noch einmal zu erinnern *gg*
@Meg: Wenn dann auf einmal wieder eine Stöckchenwelle o.ä. kommt, dann kann das Feed-Lesen wirklich sehr langweilig werden, weil überall das Gleiche kommt. Aber ich mag Deine Mischung sehr, nicht selten sind wirklich interessante Berichte für mich dazwischen
Das freut mich! Ich sollte mich auch mal endlich darum kümmern, feeds anzulegen. Bisher laufe ich alle Blogs zu Fuß ab
Naja, auf der einen Seite habt Ihr alle Recht. Auch ich blogge, um ausnahmsweise mal über mich und mein Leben nachzudenken. Auch der Drang zu etwas Kreativität hält mich am Bloggen. Aber irgend etwas anders muss ja dennoch eine Rolle spielen, denn wenn es nur um die Gedanken geht, dann schreibe ich in ein kleines Büchlein, oder richte mir auf meinem Computer ein eigenes, internes Weblog ein. Aber ich schreibe dann nicht in ein für jedermann einsehbares Medium. Also bloggen ist sehr viel mehr als “nur” Tagebuch führen, oder? Bei mir könnte das bis zu einem gewissen Grad Geltungsbedürfnis sein, aber auch das Herumspielen mit der Internettechnik…
@Meg: Was ja nicht verwerflich ist…nur halt sehr zeitaufreibend *schwitz*
@SaschDaily: Natürlich, du hast recht, da spielt in jedem Fall das Geltungsbedürfnis mit rein, Bestätigung, Zustimmung (man findet immer min. einen Menschen, der genauso denkt, wie man selbst), aber auch wieder sehr viel Reflektion. Man reflektiert sich selbst und sucht dabei gleichzeitig noch das Fremdbild, wie sehen mich andere und bildet daraus seinen Charakter ein Stück weit!
bloggen ist die absolute egopeitsche… ich kann ja nicht mal einen tag damit verbringen mal nicht daran zu denken “das kommt in den blog”… und wenn doch, dann bin ich krank oder so ähnlich…
Ich glaub, ich erzählte schon mal irgendwann, dass an meinem Bildschirm kleine Post-its hängen mit Ideen zum Bloggen*gg* Vor allem, damit ich die Gedanken nicht wieder vergessen. Was meinst du, wie oft bei mir schon der Satz gefallen ist: Kann ich das in meinen Blog packen???? *schwitz*
Jeder Blogger ist eine Rampensau. Extrovertriert und feedbackgeil. Das ist eine unumstößliche Tatsache
Bloggen is für mich einfach ein Ausgleich zum Stress des Tages, dass man dabei erinnerungen festhällt, ist ein toller nebeneffekt.
Wunderbar beschrieben. Genauso sehe ich das mittlerweilen auch *love*
Wer oder was ist “k.de”? Ich habe doch “Cindy” eingegeben
für mich ist es auch ft ventil. oft bin ich schon traurig über dem laptop gehangen und hab geweint, weil mich etwas belastete oder ärgerte. und dann hab ich es mir von der seele geschrieben. das ist gesünder als runterschlucken.
@Cindy: Ich hab keine Ahnung, was da passiert ist *wtf*
@Schokobella und Balu: Beides ebenfalls Punkte, die super zutreffen…man sieht, Bloggen stellt eine wunderbare Therapie in vielen Bereichen dar*gg*
Für mich Erinnern ebenfalls ein Hauptgrund um zu Bloggen.
Stöbere hier manchmal in meinen alten Entries und bin erstaunt was vor geraumer Zeit war. Und das Obwohl mein Blog noch gar nicht sooo lange existiert…..!
Auf jeden Fall die bessere Variante für mich; im Vergleich zum hangeschriebenen Tagebuch.
Viele Grüße
Thomas (crucible)
P.S.: ich habe Dich in meine Blogroll aufgenommen!
es ist schon erstaunlich, wieviel in so kurzer zeit passieren kann, nicht wahr?
Vielen Dank übrigens, in meinem Feedreader bist du auch schon länger *love*
Oh ja! Das stimmt!
Obwohl man oft das Gefühl hat als stände die Zeit manchmal still…