Ein persönlicher Triumph!

Wenn man so an seine Schulzeit zurück denkt, dann fällt sicher jedem min. ein Lehrer ein, den er gerne auf eine rote Liste setzen würde. Diese rote Liste wäre dann eine, die den Lehrer bestrafen wird. Mit irgendetwas, sei es etwas Banalem, oder mehr. Wenn ich zurück denke, dann gab es einige Lehrer, die ich echt für das Letzte hielt. Manche trieben mir die Tränen in die Augen, stellten einen bloß, gaben einem das Gefühl dumm zu sein. Aber es gab auch die Lehrer, die deine versteckten Talente frei legten, sich für dich interessierten und es schafften einen Unterricht zu gestalten, der lehrreich UND lustig war.

Ein Lehrer von mir in der Berufsvorbereitenden Schule war einer der Ersteren. Er legte mir ans Herz die Schule zu verlassen, eine andere Ausbildung zu machen, zu gehen. Stellte mich vor der Klasse in ein schlechtes Licht und demütigte mich. Meine Eltern sagten, dass ich ihn ignorieren sollte und das tat ich auch. Nach einem Jahr hatte ich es in die Ausbildung geschafft und er ging in Rente. Nun, drei Jahre später habe ich meine Ausbildung mit einem doch recht guten Durschnitt geschafft und kann von mir behaupten, dass ich durchaus richtig gewählt hatte.

Gestern, bei der Abschlussfeier hatte ich dann meinen Roten-Listen-Moment: Der Lehrer von damals war anwesend. Als ich ihn entdeckte gingen mir tausend Gedanken durch den Kopf und ich habe wirklich sehr lange überlegt, ob ich nicht einfach auf ihn zugehen und ihm meine Meinung geigen sollte. Letztendlich war er es mir aber nicht wert, dazu ist im Moment zu viel andere Unruhe in meinem Kopf! Stattdessen lief ich mehrmals an ihm vorbei, stellte mich in sein Blickfeld und genoss seinen verdutzen und gleichzeit “ich versuch dich nicht zu sehen, hab dich aber gesehen”-Blick und fühlte einen inneren persönlichen Triumph, denn ihm hatte ich es gezeigt, ihm hatte ich nun bewießen, dass er sich geirrt hatte!



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5 Kirschen zu “Ein persönlicher Triumph!”

  1.  chrissi am 7.Juli 2007 um 18:00 Uhr - Reply to this comment

    Lehrer, die es nicht vermögen, Schüler zu fördern, ihnen bei ihren Schwächen zu helfen und ihre Stärken ans Tageslicht zu bringen, sind wirklich zu bedauern. Aber Lehrer, die nur die Schwächen ihrer Schüler in den Vordergrund stellen, haben echt ihren Beruf verfehlt.

    Ich für meinen Teil hab mich immer aufgeregt, wenn Kommentare kamen wie “Mädchen können sowieso kein Informatik”. Das hat unser Infolehrer sehr oft gesagt oder einfach durchblicken lassen. Nagut, da wir nur drei Mädchen waren und 2 von ihnen leider wirklich nicht so gut waren, fühlte er sich vielleicht in seiner Meindung bestätigt, aber ich empfand es als Frechheit. Und war dann auch sehr Stolz, als ich dann im letzten Halbjahr bei ihm 13 Punkte geschafft habe. ^^

    Und ich studier jetzt Medieninformatik, also scheint ja was mit seiner Theorie nicht zu stimmen… *grins*

  2.  Sari am 7.Juli 2007 um 20:44 Uhr - Reply to this comment

    so konnten wir beide etwas beweisen, HA *zwinker*

  3.  AndiBerlin am 8.Juli 2007 um 13:32 Uhr - Reply to this comment

    Achja, gerne würde ich meiner alten Mathelehrerin aus der Grundschule mal gegenübertreten und ihr unter der Nase reiben das ich einen Beruf gelernt habe wo auch viel Mathe benötigt wurde.
    Nun ja, ich war und bin in Mathe immer noch eine Niete, aber das muß der Drachen ja nicht wissen, oder?

  4.  Sari am 8.Juli 2007 um 18:13 Uhr - Reply to this comment

    neeeee, nur klar machen, dass man doch etwas erreicht hat, ein persönlicher triumph!!!! *hihi*

  5.  Maru Chan Pai am 11.Juli 2007 um 19:48 Uhr - Reply to this comment

    Waaaiiii!!!! Sari go, go, go! Mach ihn alle! *hihi*

Hinterlasse Sari eine Kirsche ^.^

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