Weekly me #13

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Weekly me – Spannungskopfschmerz! Das Schlagwort dieser Woche. Er beherrscht mich eigentlich schon seit Tagen, wenn nicht sogar Wochen und ich weiß nicht, worauf ich es schieben soll. Die Arbeit an den verkürzten Schultern, die nun etwas ausstrahlen könnte, meine Wetterfühligkeit…die Physiotherapeutin war jedenfalls dezent geschockt, als sie feststellen musste, dass sämtliche Muskeln in den Schultern quasi wieder dicht waren. “Kein Wunder, dass der Kopf sie quält”, meinte sie zu mir, nachdem ich ihr meine Symptome beschrieben hatte und auf die sie direkt Diagnose “Spannungskopfschmerz” stellen konnte…hachja… weniger stressen soll ich mich. Dabei fühle ich mich so bewusst gar nicht gestresst und da merkt man mal wieder, wie das Unterbewusstsein im Hintergrund arbeitet. Irgendetwas muss mich stressen, meinte sie nur zu mir, anders lässt es sich nicht erklären. Nur dass ich es auch nicht erklären kann. Beide Männer waren nun wieder gesund, ich hatte ein herrliches Wochenende hinter mir, die Sonne strahlte und ich konnte das erste Mal in dünnen Schuhen ohne Socken raus gehen. Ich habe nette Nachmittage bei der Nähfreundin verbracht, gequatscht und zugesehen, wie die Kinder miteinander spielen und immer wieder mal Pläne geschmiedet für die nächsten Tage. Ich habe gezeichnet und genäht, habe mich das erste mal am Knooking versucht und kann mich eigentlich wirklich nicht beklagen. Und dennoch scheint mir mein Körper irgendetwas mitteilen zu wollen, ich verstehe ihn nur nicht *lach* Warum muss auch immer alles so kompliziert sein *drop* . So geht es mir an manchen Tagen auch mit dem Minihelden. Manchmal würde ich gerne einfach in seinen Kopf reinschauen. Einfach, um ihn besser zu verstehen. Warum hat er das jetzt gemacht, warum hat er das jetzt gesagt und warum liebt er manche Dinge so sehr und andere dafür umso weniger? Wir Menschen sind ein einziges Mysterium, oder? Immerhin kann ich behaupten, dass die Physio diese Woche wieder gute Arbeit geleistet hat und der Kopf sich etwas besser anfühlt…

ToDo – Briefe beantworten. Die Post kommt zwar inzwischen nicht mehr so oft wie früher, so dass ich mehr Luft zum Antworten habe, aber dennoch muss man sich ja die Zeit dafür nehmen, nicht wahr? Und für den einen Antwortbrief braucht es dann auch eine neue Collab. Außerdem steht noch ein tierisches Probenähen an und der Miniheld hat nach einem Regenbogen-Pullover gefragt. Hinzu kommt die erschreckende Feststellung, dass die Lieblingshose nicht mehr passt…also muss eine Neue her. Die Gitarre sollte ich auch nochmal dringend in die Hand nehmen *drop*

Kindermund –  “Das ist ein Sorgenfresser. Wenn ich mal Sorgen habe oder traurig bin, dann male ich das auf einen Zettel, dann macht man seinen Mund auf, gibt es ihm zu essen und dann isst er es ganz alleine auf. Ich nenne ihn Sorgo.”

Gefreut – Vordergründig über den Sonnenschein und die Tatsache, dass der Miniheld sich nun ständig mit anderen Kindern treffen möchte, wodurch ich viel Gelegenheit zum Quatschen mit der Nähfreundin komme. Tolle Stoffausbeute und die Massage bei der Physio am Mittwoch, die ich mehr als nötig hatte…und über kleine Osterglocken im Milchkännchen sowie einen Osterstrauch, den ich mir selber aus Ästen aus unserem Garten zusammengestellt habe, die nun ganz herrlich blühen!

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Das neue Wunschoutfit

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Hachjaaaa…wo sind sie nur hin, die Zeiten, in denen ich etwas entdecken und für süß empfinden konnte? Es einfach kaufen und dem eigenen Kind anziehen. Wo sind sie hin, die Zeiten, wo man noch die Macht darüber hatte das tägliche Outfit, die tägliche Mahlzeit zu bestimmen. So ganz ohne Diskussion und dergleichen? Man muss sich halt irgendwie damit abfinden, das Kinder größer werden, nicht wahr? Und ich gebe es ja zu: Ich bin stolz darauf, dass mein Sohn weiß, was er möchte, auch wenn er mir das Leben dadurch manchmal wirklich nicht einfach macht, denn meistens folgt auf jede Ansage, die ich mache ein ziemlich energisches “Aber” und dann wird grundsätzlich erstmal diskutiert und/oder verhandelt. Ich will gar nicht wissen, was da später mal auf mich zu kommt, wenn es um Taschengelderhöhungen und Augehzeiten gehen wird… nun gut. Aktuell sind die Diskussionen dann doch eher noch klein und händelbar und noch bin ich die Größere von uns beiden *lach* . Und im Grunde soll es auch gar nicht um diese kleinen Streitigkeiten im Mama-Kind-Alltag gehen, sondern vor allem darum, dass mein Kind inzwischen ganz eigene Vorstellungen davon hat, was es möchte…

Im Gegensatz zu manch anderen Selbermacher-Eltern kann ich mich wirklich glücklich schätzen, dass mein Kind gerne die Dinge anzieht, die ich ihm nähe und oft sogar selber Wünsche in dieser Hinsicht äussert. Als ich neulich auf den Stoffmarkt fuhr, da bekam ich vom Minihelden die Ansage doch bitte einen Feuerwehrstoff mitzubringen…ein neuer Pulli wäre doch schön…

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Man sollte meinen, dass es kein Problem sein sollte auf einem Stoffmarkt Feuerwehrstoff zu finden, aber ich habe tatsächlich genau einen gefunden. Ich war anfänglich sehr skeptisch wegen der Farbe, aber nach gutem Zureden von Maru und meiner Schwester kaufte ich ihn und wurde von einem freudestrahlendem Minihelden dafür belohnt. Ich sah sie dann auch, die Gelegenheit endlich mal das Schnittmuster von Lolletroll zu testen, das ich nun schon so lange auf dem PC habe. Den Retro-Hoodie Friis. Ich liebe hierbei nämlich die Kapuzenvariante sehr und der Miniheld war auf vom Ergebnis sehr begeistert.

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Passend dazu gab es dann noch eine neue schwarze Hose (ja, er scheint aus den alten schon wieder rausgewachsen zu sein…noch so eine Sache, die die große Wehmut in mir auslöst ^^ ), die ich nach dem neuen kostenlosen Jogging-Hosen Schnittmuster von MamaHoch2 genäht habe. Ein Foto habe ich nicht für Euch, denn schwarze Hosen fotografieren, das erscheint mir irgendwie so sinnlos *lach* ….

Nun ja… ich bin dankbar dafür, dass ich ein Kind habe, dass mir regelmäßig neue Nähaufgaben stellt und noch dankbarer dafür, dass es meine Sachen auch wirklich gerne trägt, dankbar für seine Individualität und seinen Ehrgeiz seine Vorlieben mehr und mehr durchzusetzen…

sari-unter

Wir wollen irgendwie immer auffallen…

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Ich liebe es, wenn die Dinge aus der Rolle fallen. Wenn sie anders sind und man sie dadurch sofort überall gleich wieder erkennt. Ich glaube, ich erzählte euch schon mal von diesen speziellen Schulheften, die mir meine Mutter immer aus ihrem Italienurlaub mitgebracht hatte. Ich hatte so unglaublich viele davon und wusste immer sofort, wo im Klausurenstapel mein Heft lag…das machte das Warten auf Ergebnisse irgendwie immer ein Stück weit erträglicher…

Ich kann mich noch gut daran erinnern, als ich damals mit dem Briefe schreiben (wieder) anfing und eine Brieffreundschaft mit Japan begeisterten Damen einging, die auch schon mal dort waren und die wussten, wie sie sich immer wieder neu mit niedlichem Briefpapier eindecken konnten. Ich weiß noch ganz genau, wie neidisch ich war und wie ich jedes einzelne Blatt ihrer Briefe ewig betrachtete und all die süßen kleinen Details in mich aufzog. Alternativen in Deutschland zu finden, das war nahezu unmöglich. Ich griff auf die gerade wieder beliebt gewordene kleine weiße Katze mit Schleifchen am Ohr zurück und freute mich über jedes Briefpapier-Set, das ich zwischen die Finger bekam, dass nicht einfach nur wie ganz normales aussah… aber es war natürlich nicht zu vergleichen mit den Besonderheiten meiner Brieffreundinnen. Ich hatte eine Zeit lang sogar eine direkt in Japan. Man hat zwar ewig auf Antwort gewartet, aber hach, habe ich diesen Austausch genossen. Dann schwappte alles mehr und mehr zu uns rüber und man kam über verschiedene Plattformen besser an die Sachen heran, so dass ich mich direkt einmal rundherum mit vielen verschiedenen Motiven eindecken konnte… kleine glückliche Sari *lach* .

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Noch heute habe ich einiges davon und halte es in Ehren, immerhin habe ich auch nach wie vor noch meine Brieffreundinnen (ausser die aus Japan, das verlor sich leider irgendwann irgendwie), aaaaaaaaaaaaber…und da ist es wieder, das große ABER… inzwischen bin ich öfter gezwungen mein so sehnlichst gewünschtes japanisches Briefpapier beiseite zu legen und auf normale Umschläge zurück zu greifen. Wieso? Es liegt an den Collabs. Klingt das jetzt komisch? Ihr müsst wissen, das japanisches Briefformat ist anders als bei uns. Die Umschläge sind meist kleiner und ich habe es schon oft erlebt, dass mir die Mitarbeiterinnen am Schalter es verwehrt haben den Brief anzunehmen. Falsches Format hieß es immer. Und da konnte ich noch so viel diskutieren, dass es ja scheinbar auch kein Problem darstellen würde, wenn ich den Brief einfach direkt selbst frankiert in einen Briefkasten schmeisse, denn bisher kam nur ein einziges Mal ein Brief zurück und alle anderen erreichten sicher ihr Ziel. Nun ja, aufgrund des Formates, was uns ja auch dazu zwingt die Collabs kleiner zu gestalten, greife ich manchmal noch auf die normalen Briefumschläge zurück. Einfach um das Risiko zu vermeiden, dass es nicht ankommt und um den Spielraum für das Motiv zu erhöhen…

Nach so langer Zeit mit besonderem Briefpapier, denn die Bögen kann man ja dennoch benutzen, kann man das Bedürfnis nach Außergewöhnlichem natürlich nicht einfach so unterdrücken und deshalb decke ich mich gerne ab und an mit farbigen Briefumschlägen von Blanke ein *lach* Manch einem mag das jetzt albern vorkommen, aber das Gesamtbild gestaltet sich dadurch um so vieles harmonischer und schöner und wenn die Post ankommt, weiß man immer sofort, dass sie von mir kommt…genauso, wie die Lehrer früher immer bereits auf den ersten Blick wussten, welches Chaos von Sari verbrochen wurde *lach* . Da kommt man dann auch einfach nicht aus seiner Haut, nicht wahr?

Wie ist das bei Euch? Habt Ihr auch so kleine Dinge, alltägliche Dinge, mit denen Ihr gerne aus der Masse herausstechen wollt… ich wäre sehr gespannt auf Eure Erzählungen.

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