Am 31 Jan 2008 um 09:58 am | Kategorie:
Linktipps |
wong it! | 1,354 Views

Es ist beeindruckend, wenn man in einem Interview liest “I really don’t like taking photographs” und gleichzeitig dann einen Blick in diese atemberaubende Galerie wirft, in der einem Gesichter entgegenblicken, die dazu in der Lage sind Geschichten zu erzählen. Der polnische Fotograf Andrzej Dragan hat es weit gebracht.
In seiner Galerie präsentiert er vor allem Portraitaufnahmen, zum Teil sehr beeängsigend und bedrückend, aber dementsprechend auch absolut sehenswert und beeindruckend. Die Augen der Menschen auf diesen Bildern wirken, als ob sie einem direkt in die Seele blicken.
Und obwohl Dragan sagt, dass er das Fotografieren hasst, so wandelt er sich doch nach eigener Aussage immer wieder Mal zu einem Menschen, der ein Gesicht entdeckt, dass er unbedingt fotografieren will.
[...] “sometimes I happen to run into someone I really want to photograph, because his or her face looks interesting to me, but that’s quite unusual. In the beginning I just used to ask him or her to let me take a photograph, after having a short conversation with them - I might very well have met them in the street, for example. The whole thing didn’t generally take longer than a few minutes. ” [...]
via: Andrzeij Dragan - Allegories & Macabresques
Der außergewöhnliche Charakter, mit dem er seine Fotos präsentiert kann heutzutage bereits schon als eigener Stil und interessante Fototechnik betrachtet werden, die an vielen Stellen bereits versucht wird zu immitieren.
Am 30 Jan 2008 um 01:14 pm | Kategorie:
Fundstücke,
Tipps und Tricks |
wong it! | 933 Views

Ich habe heute im Internet ein kleines Tutorial entdeckt, das einem erklärt, wie man aus normalen digitalen Fotos Bilder macht, die wie ein Lomofoto aussehen.
Nach Wikipedia kann man unter Lomografie folgendes verstehen:
Die Lomografie bzw. Lomographie ist eine Stilrichtung innerhalb der Fotografie. Der Begriff leitet sich von der Kleinbildkamera „LOMO Compact Automat“ (LC-A) der Sankt Petersburger Firma Lomo ab, wird inzwischen aber für eine ganze Stilrichtung verwendet, die eine Art „lässige“ Schnappschussfotografie propagiert.
Das Tutorial erklärt schrittweise, wie man in einem einfachen Grafikprogramm eine Foto “lomoisieren” kann. Das Tutorial ist auf Englisch. Ich habe die angegebenen Schritte in Paint Shop Pro XI versucht anzuwenden und auch, wenn ich glaube nicht alles richtig gemacht zu haben, bin ich mit dem Ergebnis ganz zufrieden.
Wikipedia beschreibt im Übrigen 10 Regeln im Zusammenhang mit Lomografie:
- Nimm die Kamera mit, wohin du auch immer gehst!
- Benutze sie Tag und Nacht!
- Lomografie ist Teil deines Lebens!
- „Schieß“ aus der Hüfte!
- Bring die gewünschten Objekte so nah wie möglich an die Linse!
- Denke nicht!
- Sei schnell!
- Es ist vorher nicht wichtig zu wissen, was du auf den Film gebannt hast!
- Erst recht nicht nachher!
- Denke nicht über Regeln nach!
Mehr Informationen über Lomografie, den Ursprung und mehr findet Ihr zum Beispiel hier.
Am 29 Jan 2008 um 10:08 am | Kategorie:
Linktipps |
wong it! | 878 Views

HEL LOOKS ist ein sehr interessantes Portfolio aus den Straßen Helsinkis, das seit 2005 existiert. Die Künstler wandern durch die Umgebung und Clubs ihrer Stadt und knipsen all jene, die ihnen vor die Linse kommen und durch einen individuellen Modegeschmack auffallen.
Das Projekt ist ein Hobby der Fotografen Liisa Jokinen und Sampo Karjalainen und stellt ein Tribut zu verschiedenen Straßenmagazinen dar.
In jedem Fall einen Blick wert und es macht Spaß sich regelmäßiges durch die vielen Fotos zu klicken und die vielen verschiedenen Modegeschmäcker zu bestaunen, an manchen Stellen vielleicht sogar als kleine Inspiration…
Am 28 Jan 2008 um 09:43 am | Kategorie:
Fundstücke |
wong it! | 1,039 Views
Ich habe dieses kleine Projekt von Frau K. letztens bei der lieben Chikatze entdeckt und finde die Idee sehr schön. Es geht dabei um Folgendes:
Ich würde gern eine (analoge) Einwegkamera durch die Bloggersphäre schicken, jeder macht ein Bild damit (z.B. von sich, von dem was er gerade vor sich hat, als er die Knipse aus dem Paket nahm, von seinem Blick aus dem Fenster etc. ) und schickt die Kamera dann an den nächsten, wenn der Film voll ist, bekomm ich sie wieder, entwickel sie und stell die Bilder online.
Mir persönlich gefällt die Idee sehr gut und ich bin vor allen Dingen auf die Ergebnisse sehr gespannt. Soweit ich das im Moment beurteilen kann scheint die kleine Kamera auch viel herum zu kommen bei der großen Beteiligung! Wer mehr über den Ablauf und sonstige wichtige Informationen erfahren möchte, der sollte sich auch noch diesen Beitrag durchlesen.
Am 27 Jan 2008 um 07:22 pm | Kategorie:
Fotopräsentation |
wong it! | 1,211 Views

Für dieses Foto musste ich sehr viel Geduld aufbringen. Wir machten an einem schönen sonnigen Sonntag im Herbst auf den Weg, um uns ein wenig Bewegung zu verschaffen. Unser Ziel war das Hundeauslaufgebiet am Grunewaldsee. Dabei kamen wir an dieser Brücke vorbei und der Anblick war so atmosphärisch, dass ich es gerne fotografieren wollte. Allerdings sollten auf dem Foto keine Menschen drauf sein. Argh, tolle Idee, denn wie es das Schicksal so will, kamen natürlich genau in diesem Moment Menschen um Menschen und es wollte scheinbar kein Ende nehmen. Und so stand ich da mit der Kamera und harrte aus. Ich glaube insgesamt eine halbe Stunde.
Aber es hat sich gelohnt.
Daten:
Belichtung [1/80 Sek. bei f/5,0] , Brennweite [14 mm], ISO [200], Modell: Fuji Finepix S650fd